Vierjähriger wird erfolgreich mit Stammzellen aus Nabelschnurblut behandelt
Der vierjährige Dylan Cain leidet aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung bei der Geburt an infantiler Zerebralparese (zerebraler Kinderlähmung). Wie viele betroffene Kinder leidet auch Dylan an Störungen seiner motorischen Fähigkeiten und geistigen Entwicklung. So kann er weder alleine laufen noch mehr als ein Dutzend Wörter sprechen.
Anfang des Jahres wurde Dylan für das Stammzellenforschungsprogramm der Duke University of Medicine in Durham, North Carolina ausgewählt. Dort begann man wenig später, im Mai, mit der Infusion von Stammzellen aus Dylans eigenem Nabelschnurblut. Obwohl die Ärzte in einer ersten Prognose davon ausgingen, dass sich Dylans Zustand erst nach einem halben bis einem Jahr nach der Infusion verbessern würde, konnten Dylans Eltern bereits erste Fortschritte erkennen. “Seine kognitiven Fähigkeiten haben sich definitiv verbessert”, so Jinger Cain. Er erkennt sich jetzt als eigene Persönlichkeit und beginnt schrittweise aber stetig seinen Wortschatz zu erweitern. Auch seine motorischen Fähigkeiten haben sich bereits verbessert. “Dylan zog bisher sein rechtes Bein nach. Vor ein paar Monaten brauchte er noch Hilfe beim Aufstehen. Jetzt steht er selbstständig auf und Unterstützung braucht er jetzt nur noch beim Ausbalancieren.”
Seine Eltern sehen positiv in die Zukunft. In einem nächsten Therapieschritt sollen Dylans Gehirnzellen animiert werden. Dazu wird Dylan 120 Sitzungen in einer Überdruckkabine verbringen. Die Behandlung mit den Stammzellen aus Nabelschnurblut brachte nun endlich die erhofften Verbesserungen, die alle bisherigen Therapieversuche nicht ermöglichen konnten.