<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; Stammzellforschung</title>
	<atom:link href="http://www.nabelschnurblut-experten.de/tag/stammzellforschung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Dec 2011 14:31:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Stammzellen im Einsatz gegen Herzschwäche</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/stammzellen-im-einsatz-gegen-herzschwache/1979</link>
		<comments>http://www.nabelschnurblut-experten.de/stammzellen-im-einsatz-gegen-herzschwache/1979#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 09:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Steinhoff]]></category>
		<category><![CDATA[Strauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nabelschnurblut-experten.de/?p=1979</guid>
		<description><![CDATA[In einer europaweiten Studie wollen zwei Pioniere der Stammzellforschung die Anerkennung von adulten Stammzellen als Arzneimittel bei Herzinsuffizienz erreichen. Das Projekt steht unter der Leitung des Rostocker Herzchirurgen Prof. Gustav Steinhoff und des Düsseldorfer Kardiologen Bodo-Eckehard Strauer, beide Leiter des Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie (RTC) der Universität Rostock. Die Besonderheit der Studie liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Prof. Dr. med. Bodo Eckehard Strauer" src="http://www.cardiac-stemcell-therapy.com/userfiles/image/bodo_e_strauer.jpg" alt="" width="180" height="242" />In einer europaweiten Studie wollen zwei Pioniere der Stammzellforschung die Anerkennung von adulten Stammzellen als Arzneimittel bei <a title="Stammzelltherapie bei Herzschwäche" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/forschung-stammzelltherapie-bei-herzschwaeche_aid_639510.html" target="_blank">Herzinsuffizienz</a> erreichen. Das Projekt steht unter der Leitung des Rostocker Herzchirurgen Prof. Gustav Steinhoff und des Düsseldorfer Kardiologen Bodo-Eckehard Strauer, beide Leiter des <a title="Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie" href="Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie" target="_blank">Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie</a> (RTC) der Universität Rostock.</p>
<p>Die Besonderheit der Studie liegt in ihrem großen Umfang begründet: Ab 2012 sollen im Rahmen des Projekts mehr als 3.000 Patienten in bis zu 20 Kliniken mit Stammzellen behandelt werden.  In den vergangenen zehn Jahren gab es weltweit mehr als 100 solcher Studien, in denen insgesamt 10.000 Menschen behandelt wurden. 60 Prozent der behandelten Patienten berichteten im Anschluss an die Therapie von einer Verbesserung der Lebensqualität. Die Pumpleistung des Herzens besserte sich und sie waren körperlich leistungsfähiger, als Patienten, die z.B. ausschließliche einen Bypass erhalten hatten.</p>
<p>Obwohl beide Mediziner für diese Studie Stammzellen zur Behandlung einsetzen, gehen sie doch nach unterschiedlichen Methoden vor. Während <a title="Video des RTC Rostock" href="http://www.nabelschnurblut-tv.de/allgemein/hoffnung-fur-herzkranke-dank-stammzelltherapie/706" target="_blank">Steinhoff</a> die zuvor aus dem Knochenmark der Patienten gewonnenen Stammzellen während Bypass- Operationen am offenen Herzen direkt in den Herzmuskel injiziert, verwendet der Düsseldorfer Kardiologe Strauer einen Katheter, um die Stammzellen zum Herzen zu führen. Dort siedeln sich die Stammzellen dann an und unterstützen das erkrankte Herzgewebe bei der Regeneration. Der Vorteil dieser Therapieform liegt nach Angaben von Strauer und Steinhoff darin, dass durch den Einsatz von Stammzellen nicht nur die Symptome, sondern die tatsächlichen Ursachen der Erkrankung behandelt werden.</p>
<p>In einem <a title="“Nabelschnurblut-Stammzellen bewirken Neubildung von Gefäßen”" href="http://www.nabelschnurblut-experten.de/nabelschnurblut-stammzellen-bewirken-neubildung-von-gefaessen/27" target="_blank">Interview auf nabelschnurblut-experten.de</a> sagte Steinhoff: &#8220;Unsere Forschungsergebnisse belegen, dass zerstörtes oder beschädigtes Herzgewebe nachwachsen kann, und zwar mit Hilfe der Stammzelltherapie.&#8221; Über Nebenwirkungen dieser Behandlung ist den beiden Medizinern zufolge bislang nichts bekannt.</p>
<p>Herzinsuffizienz, im Volksmund auch als Herzschwäche bekannt, ist auch in Deutschland weit verbreitet. 1,2 Millionen Menschen sind allein in der Bundesrepublik betroffen. Zu den häufigsten Ursachen zählen Bluthochdruck und Herzinfarkte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nabelschnurblut-experten.de/stammzellen-im-einsatz-gegen-herzschwache/1979/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Alter der Stammzellen spielt eine entscheidende Rolle für die Qualität</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/das-alter-der-stammzellen-spielt-eine-entscheidende-rolle-fur-die-qualitat/775</link>
		<comments>http://www.nabelschnurblut-experten.de/das-alter-der-stammzellen-spielt-eine-entscheidende-rolle-fur-die-qualitat/775#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 08:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung mit Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Martin Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtsmediziner]]></category>
		<category><![CDATA[junge Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nabelschnurblut-experten.de/?p=775</guid>
		<description><![CDATA[Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Dr. Martin Imhof intensiv mit dem Thema Nabelschnurblut. In den bisherigen Teilen unseres Interviews, sprach der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Zelltherapie in Österreich unter anderem über seine Arbeit, die Entwicklung der Zellherapie in den letzten Jahren sowie über den Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Dr. Imhof berichtet im Gespräch über Stammzellen aus Nabelschnurblut." src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/06/portrait-imhof-12.jpg" alt="Dr. Imhof berichtet im Gespräch über Stammzellen aus Nabelschnurblut." align="left" />Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Dr. Martin Imhof intensiv mit dem Thema Nabelschnurblut. In den bisherigen Teilen unseres Interviews, sprach der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Zelltherapie in Österreich unter anderem über seine Arbeit, die Entwicklung der Zellherapie in den letzten Jahren sowie über den Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung. Im folgenden Teil unseres Gesprächs geht der Geburtsmediziner nun in die Tiefe. Erfahren Sie hier seine vergleichende Bewertung von embryonalen Stammzellen und denen aus Nabelschnurblut.</p>
<p><em>Sprechen wir über die im <strong>Nabelschnurblut</strong> enthaltenen umbilikalen Stammzellen. Worum handelt es sich dabei und was vermögen sie zu leisten?</em></p>
<p>Umbilikale Stammzellen sind Stammzellen aus der Nabelschnur, die letztlich Basisbausteine des Körpers sind und dort in einer höheren Dichte vorkommen. Sie besitzen offenbar einen höheren Differenzierungsgrad als andere Stammzellen, die schon weiter differenziert sind. Die Wissenschaft diskutiert intensiv, wie wandlungsfähig sie sind und inwiefern sie pluripotenten Stammzellen ähneln. Aktuell herrscht in der Wissenschaft der Eindruck vor, dass die Nabelschnurblut-Stammzellen sehr breit anwendbar sind und sich sozusagen dem Bedarf anpassen. Ihr Nachteil im Vergleich zu embryonalen Stammzellen ist, dass sie sich zunächst nicht so gut differenzieren können. Demgegenüber ist der große Vorteil der umbilikalen Zellen, dass sie die jüngsten adulten Stammzellen sind und eine sehr geringe Infektionsbelastung aufweisen. Zudem sind sie leicht zu entnehmen. Diese Eigenschaften der Nabelschnurblut-Stammzellen machen sie interessant, obwohl sie scheinbar gegenüber embryonalen Stammzellen im Nachteil sind.</p>
<p><em>Wären umbilikale Stammzellen gute Kandidaten für die Herstellung induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS)?</em></p>
<p>Ja, sogar sehr gute. Einige Versuche haben bereits gezeigt, dass sich die Nabelschnurblut-Stammzellen zu einer basaleren Form rückdifferenzieren können, die sich dann in eine breitere Zahl an Zelllinien entwickeln können. Wenn induzierte pluripotente Stammzellen auf der Grundlage umbilikaler Stammzellen hergestellt würden, hätte das den Vorzug, dass sie ohne Alterungsschäden oder Infektionen mit Krankheitserregern gewonnen werden könnten. Damit könnte auch bestimmten Forschern bewiesen werden, dass Nabelschnurblut-Stammzellen sehr gut verwendbar sind und durchaus mit der embryonalen Sorte mithalten können.<br />
<em><br />
Allerdings gibt es nicht nur embryonale Stammzellen und solche aus Nabelschnurblut. Wie schneidet aus Ihrer Sicht das Blut aus der Nabelschnur gegenüber anderen Stammzellquellen ab?</em></p>
<p>Zumindest für mich gibt es nur zwei wirklich interessante Stammzellarten &#8211; die embryonale und die umbilikale Variante. Die transgenen Formen auf Basis tierischer Eizellen schließe ich jetzt einmal aus, weil diese ein hohes Risikopotenzial haben. Natürlich gibt es noch weitere Arten wie zum Beispiel Fettgewebestammzellen, oder Stammzellen, die durch hormonelle Produktion gewonnen werden etc., aber sie alle stehen qualitativ eine Stufe unterhalb der embryonalen Stammzellen und derer aus dem Nabelschnurblut. Ich denke, dass das Alter, in dem die Stammzellen gewonnen werden, eine entscheidende Rolle für die Qualität spielt. Zwar sind die embryonalen Stammzellen von ihren Eigenschaften her die optimalen, aber ihre Gewinnung ist nicht nur sehr schwierig, sondern auch mit ethisch-moralischen Problemen belastet. Das Blut aus der Nabelschnur ist dagegen eine Stammzellquelle, die Wissenschaftlern und Ärzten offen steht und die ethisch unbedenklich ist. Hier sind also die Voraussetzungen dafür gegeben, die Zellen tatsächlich zu verwenden. Sicherlich muss in der klinischen Praxis auch auf Stammzellen zurückgegriffen werden, die aus anderen Geweben stammen, da vielen Menschen ihr Nabelschnurblut nicht mehr zur Verfügung steht. Aber am besten ist es, dieses bei der Geburt zu entnehmen und die Zellen daraus bei Bedarf zu verwenden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nabelschnurblut-experten.de/das-alter-der-stammzellen-spielt-eine-entscheidende-rolle-fur-die-qualitat/775/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Internationaler Austausch auf der Weltkonferenz für Regenerative Medizin</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/internationaler-austausch-auf-der-weltkonferenz-fur-regenerative-medizin/1490</link>
		<comments>http://www.nabelschnurblut-experten.de/internationaler-austausch-auf-der-weltkonferenz-fur-regenerative-medizin/1490#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 15:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nabelschnurblut-experten.de/?p=1490</guid>
		<description><![CDATA[Im Leipziger Congress Center trafen sich vom 29. bis 31. Oktober Experten auf der Weltkonferenz für Regenerative Medizin. Unter der Leitung von Kongresspräsident Frank Emmrich wurden wissenschaftliche Vorträge zu den verschiedenen Bereichen der Regenerativen Medizin referiert. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und dem Translationszentrum für Regenerative Medizin in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Weltkonferenz der Regenerativen Medizin in Leipzig" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/11/press_conference.jpg" alt="Weltkonferenz der Regenerativen Medizin in Leipzig" align="left" />Im Leipziger Congress Center trafen sich vom 29. bis 31. Oktober Experten auf der<a title="Aktuelles aus der Stammzellfoschung" href="http://www.wcrm-leipzig.com" target="_blank"> Weltkonferenz für Regenerative Medizin</a>. Unter der Leitung von Kongresspräsident Frank Emmrich wurden wissenschaftliche Vorträge zu den verschiedenen Bereichen der Regenerativen Medizin referiert. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und dem Translationszentrum für Regenerative Medizin in Leipzig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" align="left"><strong><span style="font-weight: normal;">Ein Augenmerk wurde auf die Themen Stammzelltherapie, Organersatz durch Tissue Engineering (Züchten von Gewebe- und Zellverbänden) und neue therapeutische Ansätze gelegt. Eine Besonderheit der Veranstaltung war die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Forum für Bioinformatik, der Veterinärmedizin und der Handelshochschule Leipzig (HHL). Ersteres gewinnt in der Regenerativen Medizin zunehmend an Bedeutung, da diese Wissenschaft eng mit der Medizin und der Biologie in Verbindung steht. Sie erfasst eine Menge von Daten und wertet diese aus. Daraus können biologisch-chemische Modelle abgeleitet und erstellt werden, die wiederum zu neuen Erkenntnissen in der Forschung führen können. Ebenso große Aufmerksamkeit erhielten die Beiträge der Veterinärmedizin. Diskutiert wurden verschiedene tiermedizinische Ansätze. Beispielsweise wird im Pferdesport eine Therapie angewendet, bei der aus körpereigenem Blut des Tieres ein Serum gewonnen wird, welches dem Tier gespritzt wird und eine entzündungshemmende Wirkung hat.</span></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" align="left"><strong><span style="font-weight: normal;">Das Ziel aller Wissenschaftler, die an diesem Kongress teilnahmen, war es, den aktuellen Forschungsstand der Regenerativen Medizin aufzuzeigen und somit auch neue Heilungschancen bei Krankheiten darzustellen. Dieser fachübergreifende Expertenaustausch machte den Kongress sehr interessant und verlieh ihm eine besondere Bedeutung. Das wurde auch vom Kongresspräsidenten Frank Emmrich bestätigt, der diese Veranstaltung als eine erfolgreiche Zusammenkunft betrachtete, in dem er auf die großen Fortschritte der vergangenen Jahre verwies.</span></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" align="left"><strong><span style="font-weight: normal;">Bildquelle: <a title="Nicht nur stammzellforschung wird im IZI betrieben..." href="http://www.izi.fraunhofer.de/" target="_blank">IZI</a><br />
</span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nabelschnurblut-experten.de/internationaler-austausch-auf-der-weltkonferenz-fur-regenerative-medizin/1490/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Entnahme von Nabelschnurblut ist medizinisch sehr sinnvoll</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/die-entnahme-von-nabelschnurblut-ist-medizinisch-sehr-sinnvoll/626</link>
		<comments>http://www.nabelschnurblut-experten.de/die-entnahme-von-nabelschnurblut-ist-medizinisch-sehr-sinnvoll/626#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 14:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut in der Anwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Entnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtsmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Präeklampsie]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Stepan]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinik Leipzig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nabelschnurblut-experten.de/?p=626</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Holger Stepan leitet seit zwei Jahren die Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Seit 1995 hat der Mediziner viele schwangere Frauen betreut und zahlreiche Nabelschnurblut-Entnahmen durchgeführt. Im Interview berichtet Stepan von seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet, von Forschungen sowie der neuen Möglichkeit, das Blut aus der Nabelschnur nun für die Öffentlichkeit zu spenden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Professor Stepan hat bereits über 600 mal Nabelschnurblut entnommen." src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/05/stepan-bild-250pixel.jpg" alt="Professor Stepan hat bereits über 600 mal Nabelschnurblut entnommen." align="left" />Prof. Dr. Holger Stepan leitet seit zwei Jahren die Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Seit 1995 hat der Mediziner viele schwangere Frauen betreut und zahlreiche <strong>Nabelschnurblut</strong>-Entnahmen durchgeführt. Im Interview berichtet Stepan von seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet, von Forschungen sowie der neuen Möglichkeit, das Blut aus der Nabelschnur nun für die Öffentlichkeit zu <a href="http://www.eltern.de/schwangerschaft/geburt/nabelschnurblut-einlagerung.html" target="_blank">spenden</a>. Im ersten Teil des Gesprächs erklärt der Wissenschaftler zudem ein Frühwarnsystem für Bluthochdruck bei Schwangeren, das sein Forschungsteam entwickelt hat.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Wie viele Frauen haben Sie im Laufe Ihrer Tätigkeit am Leipziger Uniklinikum bisher betreut?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Ich habe gar nicht mitgezählt: Es sind inzwischen sehr viele &#8211; ich arbeite immerhin schon seit 1995 in der Geburtsmedizin der Klinik.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Gab es in dieser Zeit einen ganz besonderen Moment, an den Sie sich erinnern?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">In der Geburtsmedizin gibt es ständig solche Momente, nämlich immer dann, wenn ein Kind zur Welt kommt. Privat war für mich natürlich die Geburt meines eigenen Sohnes von großer Bedeutung. Ich habe ihn allerdings nicht</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><em> </em></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">selbst zur Welt gebracht,</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><em> </em></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">denn das ist in meiner Branche nicht üblich. Wir trennen Privates und Berufliches strikt voneinander.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Sie forschen mit Ihren Kollegen zum Thema Bluthochdruck und haben auf diesem Gebiet ein Frühwarnsystem für Schwangere entwickelt. Können Sie uns mehr darüber erzählen?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><a name="firstHeading"></a> <span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die Erforschung des Bluthochdrucks in der Schwangerschaft ist ein Schwerpunkt unserer Abteilung. Bei dem von Ihnen angesprochenen Projekt geht es um eine Hochdruckerkrankung in der Schwangerschaft, die man Präeklampsie nennt und die für Mutter und Kind eine sehr ernstzunehmende Sache ist. Der hohe Blutdruck ist dabei mit Eiweißausscheidungen im Urin und mit Wassereinlagerungen verbunden. Mit der Krankheit einher geht außerdem eine gestörte Plazentafunktion, sprich eine Unterversorgung des Kindes. Ergebnis: Viele Schwangerschaften mit Präeklampsie müssen sehr früh beendet werden, weil es keine Behandlungsmöglichkeit gibt. Somit führen wir Frühgeburten herbei, was natürlich problematisch ist. Bei unserem Forschungsprojekt geht es nun konkret um die Früherkennung von Präeklampsie mit Hilfe von Markern &#8211; Proteinen, die sich im Blut nachweisen lassen. Dadurch können wir die Erkrankung zwar noch nicht behandeln, aber wir können zumindest jene Frauen, die das höchste Risiko haben, schneller identifizieren und sie gezielt betreuen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Gehört dieser Test zu den Standard-Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Nein, er gehört bisher nicht zum Standard, denn bis vor kurzem war er noch nicht ”marktreif”. Erst ab diesem Jahr werden die großen Laboratorien in Deutschland entsprechend ausgestattet. Dann kann die Untersuchung, die unsere Forschergruppe entwickelt hat, künftig routinemäßig durchgeführt werden.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Jedes Jahr kommen in Ihrer Klinik zirka 2000 Kinder zur Welt. Wie sind Sie das erste Mal mit der Möglichkeit in Kontakt gekommen, dass man dabei auch Nabelschnurblut entnehmen kann?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die private Nabelschnurblutbank VITA 34, die wie wir in Leipzig ansässig ist, hat uns eines Tages  gefragt, ob wir bereit wären, das Blut aus der Nabelschnur zu entnehmen. Das war 1998, als ich noch ein junger Kreißsaalarzt war. Und da ich gerade Dienst hatte, war ich der Erste, der eine Nabelschnurblut-Entnahme in unserem Krankenhaus vorgenommen hat.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Wie war damals Ihr Kenntnisstand in Sachen Nabelschnurblut?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Zu diesem Zeitpunkt war das Thema ganz neu und die <a title="Einlagerung von Nabelschnurblut" href="http://www.nabelschnurblut-tv.de/allgemein/nabelschnurblut-einlagerung-eine-reportage-hinter-den-kulissen-einer-nabelschnurblutbank/71" target="_blank">Einlagerung</a> des Blutes war noch nicht sehr verbreitet. Daher wusste ich selbst wenig über Nabelschnurblut. Das war allerdings kein Problem, weil ich &#8211; wie mittlerweile alle Kollegen in der Abteilung &#8211; für die Entnahme geschult wurde und alles über Nabelschnurblut gelernt habe. Damals war dessen Aufbewahrung übrigens noch etwas Besonderes und Seltenes. Heute hingegen nehmen viele Frauen die Möglichkeit dazu in Anspruch.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Hatten Sie irgendwelche Bedenken, die Entnahme in Ihren Klinikalltag aufzunehmen?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Nein, überhaupt nicht. Wir verstehen uns als Dienstleister und wenn eine Schwangere die Entnahme von <a title="Experteninterview zum Nabelschnurblut" href="http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fakten/mz2gt176.html" target="_blank">Nabelschnurblut</a> wünscht, dann machen wir das.</span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nabelschnurblut-experten.de/die-entnahme-von-nabelschnurblut-ist-medizinisch-sehr-sinnvoll/626/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Chancen zur Erforschung von Stammzellen aus Nabelschnurblut</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/neue-chancen-zur-erforschung-von-stammzellen-aus-nabelschnurblut/255</link>
		<comments>http://www.nabelschnurblut-experten.de/neue-chancen-zur-erforschung-von-stammzellen-aus-nabelschnurblut/255#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 17:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Blutstammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Mutationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nabelschnurblut-experten.de/?p=255</guid>
		<description><![CDATA[Einen neuen Ansatz, um Blutstammzellen, die unter anderem im Nabelschnurblut vorhanden sind, zu erforschen, haben jetzt Immunologen an der Universität Ulm entwickelt. Ihnen gelang es bei Mäusen, die Stammzellen in einen Organismus zu transplantieren, ohne diesen vorher zu bestrahlen. Dies ist normalerweise notwendig, um das Immunsystem der Nager zu schwächen und so eine Abstoßungsreaktion zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 150%; text-decoration: none;">Einen neuen Ansatz, um Blutstammzellen, die unter anderem im <a title="Nabelschnurblut als Zusatzoption zur Knochenmarkspende" href="http://www.nabelschnurblut.org/allgemein/nabelschnurblut-als-zusatzoption-zur-knochenmarkspende/234" target="_blank">Nabelschnurblut</a> vorhanden sind, zu erforschen, haben jetzt Immunologen an der Universität Ulm entwickelt. Ihnen gelang es bei Mäusen, die Stammzellen in einen Organismus zu transplantieren, ohne diesen vorher zu bestrahlen. Dies ist normalerweise notwendig, um das Immunsystem der Nager zu schwächen und so eine Abstoßungsreaktion zu vermeiden. Eine weitere Funktion der Strahlenbehandlung liegt darin, in den sogenannten Stammzellnischen der Tiere genügend Platz für die neuen Zellen zu schaffen. Mit dem nun entdeckten Verfahren kann die für den Körper sehr belastende Bestrahlung  vermieden werden. Dadurch bleiben die Organe der Mäuse unbeschädigt, was es den Wissenschaftlern erleichtert, die nach der Zelltransplantation einsetzenden Prozesse zu erforschen. Zu diesen gehört beispielsweise das ”Homing”, womit die Wanderung der übertragenen Zellen aus dem Blut ins Knochenmark gemeint ist. Bei der Transplantation ohne die Strahlenbehandlung auszukommen, schafften die Forscher dadurch, dass sie drei genetische Mutationen in einem einzigen Tierorganismus kombinierten. Die erste davon sorgte für die notwendige Schwächung des Immunsystems der Mäuse, damit es die transplantierten Zellen nicht abstieß. Die beiden anderen Veränderungen hingegen schafften den in den Stammzellnischen nötigen Platz. Der nächste Schritt der Ulmer Forscher wird darin bestehen, zu klären, ob es auch möglich ist, den Tieren die Blutstammzellen von Menschen auf dem beschriebenen Wege zu transplantieren. Wenn das gelingt, könnte die Erforschung von Infektionskrankheiten oder Krebs erleichtert werden. Mehr zu diesem Thema lesen Sie <a title="Erforschung von Blutstammzellen" href="http://idw-online.de/pages/de/news304145" target="_blank">hier.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nabelschnurblut-experten.de/neue-chancen-zur-erforschung-von-stammzellen-aus-nabelschnurblut/255/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

