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	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; Nabelschnurblutstammzellen</title>
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		<title>Mit Nabelschnurblut gute Heilungschancen bei Stoffwechselerkrankungen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 13:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werden Stoffwechselerkrankungen mit Nabelschnurblut behandelt, liegt die Chance auf Heilung bei bis zu 85 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Joanne Kurtzberg vom Duke University Medical Center in Durham, eine Pionierin auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Transplantationen, nach 15 Jahren Forschung. In einem aktuellen Interview mit dem Stammzellportal diestammzelle.de erklärte sie: ”Bei Kindern mit Stoffwechselerkrankungen verzeichnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Werden Stoffwechselerkrankungen mit Nabelschnurblut behandelt, liegt die Chance auf Heilung bei bis zu 85 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Joanne Kurtzberg vom Duke University Medical Center in Durham, eine Pionierin auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Transplantationen, nach 15 Jahren Forschung. In einem aktuellen Interview mit dem Stammzellportal<span style="color: #000000;"> </span></span><span style="color: #000000;"><a title="Nabelschnurblutinfos auf Stammzellportal" href="http://www.diestammzelle.de" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="text-decoration: underline;">diestammzelle.de</span></span></a></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="color: #000000;"> </span>erklärte sie: ”Bei Kindern mit Stoffwechselerkrankungen verzeichnen wir &#8211; je nach Alter und Gesundheitszustand &#8211; eine Heilungsrate in einer Größenordnung von bis zu 85 Prozent. Mindestens 50 bis 60 Prozent Heilungschancen sind jedoch gegeben, abhängig vom Zustand des jeweiligen Kindes bei Behandlungsbeginn.”</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Zu den auf diese Weise behandelten Krankheiten zählen unter anderem das Hurler-, das Hunter-, sowie das Sanfilippo-Syndrom. Betroffene haben neben einer zunehmenden geistigen Beeinträchtigung, oftmals auch Probleme mit den Knochen und Gelenken, es kommt zu Verformungen des Skeletts und zu fortschreitenden Bewegungsstörungen. Bisher gab es keine ursächlichen Behandlungsmethoden für diese Krankheitsformen, es konnten lediglich die Symptome mit Medikamenten bzw. Enzymersatztherapien abgeschwächt werden. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das Forscherteam um Kurtzberg untersucht bereits seit 1995 die Therapiemöglichkeiten mit Nabelschnurblut-Stammzellen bei verschiedenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen. Sie selbst hat nach eigenen Angaben bereits etwa 2000 Mal Nabelschnurblut transplantiert &#8211; auch bei Leukämien, Tumoren des Lymphgewebes sowie frühkindlichen Hirnschäden.</span></p>
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		<title>Nabelschnurblut: neues Verfahren zur Vermehrung von Stammzellen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nabelschnurblutstammzellen]]></category>
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		<description><![CDATA[Über ein neues Verfahren zur Vermehrung von Stammzellen haben Forscher des Fred Hutchinson Cancer Research Center im Fachmagazin &#8220;Nature Medicine&#8221; berichtet. Erstmals ist es den Wissenschaftlern gelungen, aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen zu vermehren und diese auf einen Menschen zu übertragen, ohne dabei eine Knochenmarkstransplantation vornehmen zu müssen. Bisher war die Menge an Stammzellen, die aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Über ein neues Verfahren zur Vermehrung von Stammzellen haben Forscher des Fred Hutchinson Cancer Research Center im Fachmagazin &#8220;Nature Medicine&#8221; berichtet. Erstmals ist es den Wissenschaftlern gelungen, aus <a title="Vermehrung von Nabelschnurblutstammzellen" href="http://blog.cordblood.com/archive/2010/01/20/cord-blood-stem-cells-successfully-expanded-and-used-to-treat-patients.aspx" target="_blank">Nabelschnurblut</a> gewonnene Stammzellen zu vermehren und diese auf einen Menschen zu übertragen, ohne dabei eine Knochenmarkstransplantation vornehmen zu müssen. Bisher war die Menge an Stammzellen, die aus der Nabelschnur entnommen und eingelagert wurden, relativ gering. Aufgrund dessen war die Behandlung erwachsener Menschen mit diesen Stammzellen nur in sehr selten Fällen möglich. Um beispielsweise einen Leukämiepatienten zu behandeln, musste bisher auf Stammzellen zurückgegriffen werden, die von einem Knochenmarkspender kamen. Diese Methode hat allerdings zwei größere Nachteile. Zum einen müssen  die immunologischen Merkmale zwischen Empfänger und Spender gut übereinstimmen. Aufgrund dessen ist es äußerst schwierig, für einen an Leukämie erkrankten Menschen den passenden Spender zu finden. Zum anderen kommt es bei der Verwendung von diesen Stammzellen eher zu Abstoßungsreaktionen, als wenn Stammzellen aus Nabelschnurblut verwendet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das neue Verfahren der amerikanischen Wissenschaftler, Stammzellen im Labor zu vermehren, ermöglicht nun, die Anzahl der Stammzellen, die zuvor dem Nabelschnurblut entnommen wurden, auf mehr als das Hundertfache zu vervielfältigen. &#8220;Wir haben gezeigt, dass man Stamm- und Vorläuferzellen im Labor vermehren kann, so dass daraus nach der Übertragung auf einen Patienten sehr schnell weiße Blutkörperchen und andere Bestandteile des Blutes hervorgehen können&#8221;, verdeutlicht Colleen Delaney aus dem Forschungsteam. Diese Zellen können nun anstelle der Knochenmarkszellen verwendet werden, um beispielsweise Leukämiepatienten, aber auch Patienten anderer schwerer Krankheiten, zu therapieren. Die vermehrten Stammzellen nisten sich in das Knochenmark des Patienten ein und produzieren neue Blutzellen, die die durch die Krankheit zerstörten Zellen ersetzen. Durch dieses neue Verfahren wird erreicht, dass sich viel schneller eine stabile Population Blut bildender Knochenmarkszellen bildet. Nun müssen, so erklären die Wissenschaftler abschließend in dem Fachjournal, größere Studien zeigen, inwieweit sich dieses neue Verfahren auf die Überlebenschancen der Patienten auswirkt.</p>
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