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	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; Nabelschnurblutbank</title>
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		<title>Wie das Nabelschnurblut im Ernstfall zum Patienten kommt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 14:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblutbank]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Blut aus der Nabelschnur ist reich an jungen und vitalen Stammzellen, erste Transplantationen zeigen vielversprechende Fortschritte bei den behandelten Kindern. Für einen reibungslosen Ablauf einer solchen Behandlung ist eine gut funktionierende Logistik das A und O. Dietmar Leube, Geschäftsführer eines Leipziger Kurier Services, hat bereits mehrere Transplantationen für die Nabelschnurblutbank Vita 34 begleitet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt;" title="Dietmar Leube" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2010/09/Leube_web-150x150.jpg" alt="Spezialkurier für Nabelschnurblut" width="150" height="150" align="left" />Das Blut aus der Nabelschnur ist reich an jungen und vitalen Stammzellen, erste Transplantationen zeigen vielversprechende Fortschritte bei den behandelten Kindern. Für einen reibungslosen Ablauf einer solchen Behandlung ist eine gut funktionierende Logistik das A und O. Dietmar Leube, Geschäftsführer eines Leipziger <a title="Der Kurier" href="http://www.derkurier.de" target="_self">Kurier</a> Services, hat bereits mehrere Transplantationen für die Nabelschnurblutbank <a title="Nabelschnurblutbank Vita 34" href="http://www.vita34.de" target="_blank">Vita 34</a> begleitet und weiß genau, worauf es im Vorfeld ankommt. Im Interview berichtet er über den Ablauf eines solch wertvollen Transportes. <span id="more-1838"></span></p>
<p><em>Herr Leube, wie genau muss man sich das vorstellen, wenn Sie für den Transport des Nabelschnurblutes zum Anwendungsort beauftragt werden?</em></p>
<p>Wir werden etwa eine Woche vor der geplanten Transplantation telefonisch durch Vita 34 informiert. Dann machen wir uns sofort an die Planung, welcher Fahrer für die Lieferung eingeteilt wird und welches Fahrzeug eingesetzt werden soll.</p>
<p><em>Mit welchen Fahrzeugen finden die Transporte statt?</em></p>
<p>Wir verwenden in der Regel einen PKW-Kombi. Da es sich um einen normalen Arzneimitteltransport handelt und in dem Fahrzeug keine Giftstoffe o.ä. transportiert werden, müssen wir auch keine besonderen Formalitäten oder ein Zusammenladeverbot beachten.   Am Morgen der Transplantation verladen wir alles, was durch das Transplantationsteam von Vita 34 für den Transport zusammengestellt wurde. Das Nabelschnurblut befindet sich tiefgefroren in einem speziellen Transportbehälter, dem <a title="Nabelschnurbluttransport im Anwendungsfall" href="http://www.klinikum-osnabrueck.info/wordpress/2009/01/08/nabelschnurblutspende-ab-sofort-auch-am-klinikum-osnabruck-moglich/" target="_blank">Cryoshipper</a>. Die Art und Menge der übrigen Gerätschaften ist von Transplantation zu Transplantation unterschiedlich. Das ist davon abhängig, welche Vorbereitungen die Ärzte vor Ort wünschen.</p>
<p><em>Wie wird der Cryoshipper während der Fahrt gelagert?</em></p>
<p>Der Cryoshipper wird mit Haltegurten an der Rücksitzlehne etwa in der Wagenmitte festgebunden. Im Falle eines Verkehrsunfalls ist das Nabelschnurblut an diesem Ort am besten vor Beschädigungen geschützt &#8211;  einerseits durch die Airbags und andererseits ist er nach hinten mit Transportkisten und Gerätschaften für die Transplantation abgesichert, das heißt also er befindet sich in einer Pufferzone.</p>
<p><em>Gab es denn schon einmal Komplikationen bei dem Transport zum Transplantationszentrum?</em></p>
<p>Bisher gab es keine nennenswerten Komplikationen. Nur bei der Fahrt zu einer Transplantation in Hannover 2005, bei der das erste Mal in Deutschland Nabelschnurblutstammzellen angewendet wurden, war eine Fahrzeit von vier Stunden kalkuliert. Es waren dabei zwei Stunden Pufferzeit eingeplant, da die Autobahnen von Leipzig nach Hannover sehr stark befahren sind. Das war auch gut so, denn wir sind zwischen Schönebeck und Magdeburg in einen Stau gekommen und konnten dort auch nicht abfahren. Zwei Stunden haben wir hier verloren, doch fünf Minuten vor dem vereinbarten Termin stand der Cryoshipper schließlich in der <a title="MHH" href="http://www.mh-hannover.de/" target="_blank">Medizinischen Hochschule Hannover</a>.</p>
<p><em>Und wenn die Autobahn noch länger gesperrt gewesen wäre?</em></p>
<p>Dann hätten wir ein Allradfahrzeug eingesetzt. Dieses kann auch über unwegsames Gelände, z.B. über Felder bis an die Autobahn fahren. Dort müsste die Fracht dann über die Leitplanke gegeben werden und über das unwegsame Gelände wieder heraus transportiert werden. Mit diesem Fahrzeug würde dann die Zustellung erfolgen. Das ist der Notfallplan. Das ist natürlich sehr kostenintensiv und daher wird das Fahrzeug für normale Transporte nicht verwendet.</p>
<p><em>Was passiert, wenn es zu Streiks kommt?</em></p>
<p>Streiks behindern uns beim Transport eigentlich nicht. Nur wenn Autobahnen oder Krankenhäuser bestreikt würden, was in Deutschland ja aber kaum vorkommt, müssten wir abschätzen, mit welchen Mitteln wir arbeiten können. Wir könnten zum Beispiel die Polizei einschalten, damit sie uns den Weg freigeben, indem wir berichten, um was für eine wertvolle Fracht es sich handelt.</p>
<p><em>Wer fährt denn an dem Tag der Anwendung mit zum Transplantationsort?</em></p>
<p>Es fahren ein Kurier und im Regelfall zwei Mitarbeiter vom Transplantationsteam von Vita 34 im Wagen mit. Acht unserer Mitarbeiter sind geschult, diese Transporte zu übernehmen. In manchen Fällen fahre ich auch selbst, um die Gegebenheiten vor Ort weiter kennen zu lernen. Wir sind hier einfach in einem ständigen Prozess, der Ablauf lässt sich nicht standardisieren. Eine ständige Kommunikation zwischen uns und unserem Auftraggeber ist daher enorm wichtig.</p>
<p><em>Gibt es Besonderheiten bei Transporten in andere Länder innerhalb Europas?</em></p>
<p>Innerhalb Europas ist es bisher einmal zur Anwendung von Nabelschnurblut durch Vita 34 gekommen und zwar 2008 in Spanien. Ab einer Entfernung über 1000 Kilometern macht der Transport auf der Straße keinen Sinn mehr, so dass wir von Leipzig nach Madrid geflogen sind. Bei einem Flugzeugtransport ist einiges zu beachten: die Vorschriften von Vita 34 besagen, dass der Cryoshipper immer durch einen Mitarbeiter des Transplantationsteams begleitet werden muss. Also haben wir mit dem Sicherheitsdienst des Flughafens, der Polizei und der Lufthansa gesprochen, damit der Behälter mit in den Passagierraum genommen werden darf. Damit die anderen Fluggäste angesichts dieses etwas seltsam aussehenden Geräts nicht beunruhigt sind, hat Vita 34 den Cryoshipper in einen Reisekoffer gesteckt, der dann auf dem Nachbarsitz Platz genommen hat. Wir hatten im Vorfeld organisiert, dass bei der Sicherheitskontrolle bekannt ist, dass sich der Cryoshipper in einem Koffer befindet. Er darf schließlich nicht geröntgt werden. Hierfür wird nur ein Scannverfahren verwendet, so kann man sehen, dass sich in dem Koffer nicht noch etwas anderes befindet. So ging der Transport reibungslos vonstatten und das Nabelschnurblut ist gut in Spanien angekommen.</p>
<p><em>Wie verhält es sich bei Überseetransporten, wie z.B. in die USA?</em></p>
<p>Für Transporte in die USA haben wir einen Partner, der sich auf Überseetransporte spezialisiert hat. In diesem medizinischen Bereich gibt es nur wenige spezialisierte Unternehmen, da die Zulassung sehr kostenintensiv ist und die Transporte sehr kompliziert sind. Die USA gehört zu den kritischen Sicherheitszonen, für die sehr strenge Vorschriften gelten &#8211; noch dazu wenn etwas transportiert wird, was nicht angefasst und ausgepackt werden darf. Deshalb sagen wir in so einem Fall ehrlich, den Transport vermitteln wir weiter &#8211; an ein darauf spezialisiertes Unternehmen.</p>
<p><em>Die Anwendung der Nabelschnurblutstammzellen ist für die Eltern, Ärzte und das Transplantationsteam ein besonderes Ereignis. Wie ist das für Sie und Ihre Mitarbeiter?</em></p>
<p>Auch für uns ist eine Anwendung des Nabelschnurbluts immer wieder ein besonderer Moment. Wir arbeiten jetzt seit 13 Jahren mit Vita 34 im Bereich der Transportlösungen zusammen und ich erinnere mich noch genau an die erste Transplantation 2005 in Hannover. Ich konnte den behandelten Jungen sehen und die Umstände vor Ort, die Hoffnung der Ärzte und der Eltern in die Transplantation, das war sehr bewegend. Erfahrung hatte damals noch keiner. Aber nach dem zu urteilen, was wir jetzt wissen, ist diese Anwendung sehr gut verlaufen. Wir glauben an den Nutzen der Nabelschnurbluteinlagerung, weil wir die Anwendungen immer hautnah miterleben. Jeder weiß, wie aufwändig die Suche nach passenden Knochenmarkspendern ist, diese wird teilweise bis ins Ausland ausgedehnt. Ist der passende Spender gefunden, muss man hoffen, dass keine Abstoßungsreaktionen auftreten. Bei der Nabelschnurbluteinlagerung hat man seine eigenen Zellen, die zu 100 Prozent passen, parat. Es gibt natürlich Argumente für und wider die Einlagerung von Nabelschnurblut, aber ich bin kein Medizin-Experte. Ich sage einfach nur mit gesunden Menschenverstand: man versichert sich heute gegen so vieles, warum sollte man dann nicht diese Chance nutzen?<em></em></p>
<p><em>Herr Leube, vielen Dank für das Gespräch.</em></p>
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		<title>Nur wenige Einrichtungen können Nabelschnurblut fachgerecht lagern</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 13:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung mit Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblutbank]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgente]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil unseres Interviews mit dem geschäftsführender Direktor der italienischen Nabelschnurblutbank Sorgente gibt Roberto Marani weitere Einblicke über die Verhältnisse in Italien hinsichtlich der Einlagerung von Nabelschnurblut. Interessant ist vor allem die vergleichsweise hohe Zahl an Nabelschnurblutbanken &#8211; insgesamt sind es 23. Zudem erfährt man im Interview, wie die italienische Bevölkerung dem Thema Nabelschnurblut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Roberto Marani" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2010/07/Roberto-Marani-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" align="left" /> Im zweiten Teil unseres Interviews mit dem geschäftsführender Direktor der italienischen Nabelschnurblutbank <a href="http://www.sorgente-salute.it/sorgente/chi-siamo.html" target="_blank">Sorgente</a> gibt Roberto Marani weitere Einblicke über die Verhältnisse in Italien hinsichtlich der Einlagerung von Nabelschnurblut. Interessant ist vor allem die vergleichsweise hohe Zahl an Nabelschnurblutbanken &#8211;  insgesamt sind es 23. Zudem erfährt man im Interview, wie die italienische Bevölkerung dem Thema Nabelschnurblut gegenübersteht und welche Potenziale Marani im Nabelschnurblut selbst sieht.</p>
<p><em>In Deutschland ist es in fast jedem Krankenhaus möglich, Nabelschnurblut bei der Geburt zu entnehmen und einlagern zu lassen. Wie ist die Situation in dieser Hinsicht in Italien?</em></p>
<p>In Italien ist es ähnlich. Die Entnahme von Nabelschnurblut an sich ist eine einfache Angelegenheit. Das Problem liegt allerdings darin, dass es nur wenige Einrichtungen gibt, die Nabelschnurblut fachgerecht lagern können.</p>
<p><em>Nur fünf Prozent des weltweit verfügbaren Nabelschnurblutes wird bei der Geburt entnommen und eingelagert. Wie ist diesbezüglich der Prozentsatz in Italien?</em></p>
<p>In Italien liegt die Zahl bei etwa 4,9%, aber ich gehe davon aus, dass diese Zahl steigen wird, da das öffentliche Interesse an der Einlagerung von Nabelschnurblut kontinuierlich wächst.</p>
<p><em>Gibt es neben Sorgente noch andere private Nabelschnurblutbanken in Italien? Wenn ja, wie würden Sie das Wettbewerbsumfeld beschreiben?</em></p>
<p>Insgesamt gibt es 23 private Nabelschnurblutbanken in Italien. Unsere Firma zeichnet sich jedoch durch Eigenschaften aus, über die andere Unternehmen nicht verfügen &#8211; wir haben also durchaus das Zeug dazu, Marktführer zu werden. Mir ist keine andere italienische Firma bekannt, deren medizinischer Direktor an der medizinischen Fakultät in Harvard tätig ist. Abgesehen davon verfügt Sorgente über ein sehr starkes Kommunikationsmodell.</p>
<p><em>Auf welchen Wegen informieren Sie die Bevölkerung über die Einsatzmöglichkeiten von Nabelschnurblut? Wie sieht Ihre Kommunikationsstrategie aus?</em></p>
<p>Wir nutzen verschiedene Kommunikationswege. Wir publizieren zum einen Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften, zum anderen nutzen wir natürlich auch das Internet und ein medizinisches Netzwerk in ganz Italien. Wir organisieren auch Vorträge für werdende Mütter sowie medizinische Kongresse für Gynäkologen. Meiner Meinung nach schulden es Frauenärzte ihren schwangeren Patientinnen, sie über die Möglichkeit der Einlagerung von Nabelschnurblut aufzuklären. Eltern sollten in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, die auf umfangreichen Informationen beruht, ganz egal, ob sie sich dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes für den privaten Gebrauch oder im Rahmen einer Spende einlagern zu lassen.</p>
<p><em>Wie ist die italienische Bevölkerung zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung eingestellt?</em></p>
<p>Die Italiener sind sich noch nicht ausreichend über die Einlagerung von Nabelschnurblut bewusst. Bislang sind nur grundlegende Informationen verfügbar, vor allem im Bezug auf den Unterschied zwischen der Einlagerung zum privaten Gebrauch und der öffentlichen Spende. Andererseits weiß man in Italien besser Bescheid, wenn es um den therapeutischen Nutzen von Stammzellen geht.</p>
<p><em>In Deutschland bieten Nabelschnurblutbanken Kombimodelle an, bei denen Eltern das Nabelschnurblut zwar für ihr Kind einlagern, aber im Bedarfsfall immer noch für einen anderen Menschen spenden können. Gibt es derartige Angebote auch in Italien?</em></p>
<p>Leider nicht. Wenn sich Eltern dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes für den privaten Gebrauch einlagern zu lassen, müssen wir die Blutkonserve nach Deutschland bringen und sie dort einlagern lassen.</p>
<p><em>Gibt es auch in Italien bereits Fälle, in denen das Nabelschnurblut für eine Therapie zum Einsatz kam?</em></p>
<p>Soweit ich informiert bin, wurden in Italien bereits in etwa 700 Fällen aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen zu Therapiezwecken verwendet.</p>
<p><em>Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut in Zukunft weiterentwickeln?</em></p>
<p>Unser wissenschaftlicher Direktor könnte diese Frage sicher besser beantworten, schließlich bin ich kein Mediziner. Ich glaube aber, dass die Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut in den kommenden Jahren relevanter werden wird. Zurzeit befinden sich viele Therapieansätze, die die Verwendung von Stammzellen beinhalten, noch in der Entwicklungsphase, und viele klinische Studien sind noch nicht abgeschlossen. Andererseits haben sich Stammzellen im Rahmen vieler medizinischer Behandlungen als hilfreich erwiesen, beispielsweise bei der Behandlung von Diabetes, was ja bekanntlich eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten ist. Natürlich ist Diabetes nicht die einzige Krankheit, die mit Hilfe von Stammzellen behandelt werden kann, zu nennen sind beispielsweise auch Parkinson, Alzheimer, neurologische Erkrankungen und Leukämie. Ich hoffe, dass es in Zukunft noch weitere Anwendungsmöglichkeiten für Stammzellen gibt und dass die Zahl der Stammzelltransplantationen steigt. Allerdings ist es schwierig, die Zukunft der Stammzellforschung genau vorherzusagen.</p>
<p><em>Vielen Dank für das Gespräch!</em></p>
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		<title>Nabelschnurblut: &#8220;Bereich mit großem Potenzial&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 15:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Harvard-Universität]]></category>
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		<category><![CDATA[Nabelschnurblutbank]]></category>
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		<category><![CDATA[Vita 34]]></category>

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		<description><![CDATA[Weltweit wird zu Stammzellen aus Nabelschnurblut geforscht. Aber wie wird in anderen Ländern mit dem Thema umgegangen? Wie sehen die Entnahme- und Einlagerungsbedingungen für Nabelschnurblut außerhalb Deutschlands aus? Im folgenden Interview spricht Roberto Marani, geschäftsführender Direktor der italienischen Nabelschnurblutbank Sorgente, über die Möglichkeiten der Nabelschnurblut-Einlagerung in Italien. Der 35-Jährige, der das Unternehmen erst 2009 gegründet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Roberto Marani" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2010/04/Roberto-Marani1-200x300.jpg" alt="Nabelschnurblut-Einlagerung in Italien mit Roberto Marani von Sorgente" width="200" height="300" align="left"/><br />
Weltweit wird zu Stammzellen aus Nabelschnurblut geforscht. Aber wie wird in anderen Ländern mit dem Thema umgegangen? Wie sehen die Entnahme- und Einlagerungsbedingungen für Nabelschnurblut außerhalb Deutschlands aus? Im folgenden Interview spricht Roberto Marani, geschäftsführender Direktor der italienischen Nabelschnurblutbank <a href="http://www.sorgente-salute.it/sorgente/chi-siamo.html" target="_blank">Sorgente</a>, über die Möglichkeiten der Nabelschnurblut-Einlagerung in Italien. Der 35-Jährige, der das Unternehmen erst 2009 gegründet hat, gibt zum einen Einblick über seine Motivation, eine private Nabelschnurblutbank aufzubauen und erklärt zum anderen, wo die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem italienischen Markt liegen. In diesem Zusammenhang spricht er auch über die Zusammenarbeit mit einer deutschen Nabelschnurblutbank.</p>
<p><em>Was hat Sie dazu bewogen, eine Nabelschnurblutbank in Italien aufzubauen?</em></p>
<p>Die Schwester einer meiner Freunde hat vor drei Jahren ein Kind bekommen und mein Freund erzählte mir damals, dass sie Schwierigkeiten hatten, eine Firma zu finden, die das Nabelschnurblut ihres Kindes einlagern würde. Zuvor hatte ich nie von Stammzellen in Nabelschnurblut gehört. Allerdings wurde durch diese Gespräche mein Interesse an diesem Thema geweckt und ich begann, im Internet nach weiteren Informationen zu suchen. Bald merkte ich, dass in diesem Bereich großes Potenzial liegt. Dort wo Informationsbedarf besteht, gibt es auch entsprechende Marktmöglichkeiten.</p>
<p><em>Was halten Sie persönlich von Nabelschnurblut als persönliche Gesundheitsvorsorge?</em></p>
<p>Obwohl ich nicht über tiefergehendes medizinisches Wissen verfüge, glaube ich, dass die Nützlichkeit von Stammzellen in vielerlei Hinsicht klar auf der Hand liegt. Unser medizinischer Direktor bei Sorgente ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Transplant Biology Research Center an der medizinischen Fakultät der Harvard-Universität in Boston. Er forscht viel zum therapeutischen Einsatz von Stammzellen zur Bekämpfung von Diabetes und hat bereits einige erfolgreiche Tests in den USA durchgeführt. Wie Sie wissen, hat unser Partner Vita 34 ebenfalls bereits erfolgreich Stammzellen zur Behandlung von Diabetes und anderen Krankheiten eingesetzt. Eingedenk dieser Anwendungen wird deutlich, dass die private Einlagerung von Nabelschnurblut sehr nützlich ist. Natürlich ist es ebenfalls sehr sinnvoll, Nabelschnurblut zu spenden. Leider ist das System zum Spenden von Nabelschnurblut in Italien noch nicht sehr ausgereift. Nur zwei Prozent der Entbindungskliniken in Italien verfügen über die erforderliche Ausstattung zur Entnahme von Nabelschnurblut für den öffentlichen Gebrauch. Wenn nun eine italienische Frau in einer Klinik entbindet, die nicht zu diesen zwei Prozent gehört, hat sie zwei Möglichkeiten: entweder sie lässt die wertvollen Stammzellen privat einlagern oder das Nabelschnurblut wird bei der Geburt verworfen.</p>
<p><em>Seit wann ist es in Italien möglich, Nabelschnurblut einzulagern?</em></p>
<p>Die Möglichkeit, Nabelschnurblut zu spenden, wurde in Italien ungefähr vor zehn Jahren eingeführt. Fünf Jahre später wurde es auch möglich, Nabelschnurblut für den privaten Gebrauch einzulagern.</p>
<p><em>Wie schätzen Sie Ihren Einstieg auf dem Markt im Bezug darauf ein, dass es in Italien noch nicht flächendeckend möglich ist, Nabelschnurblut zu entnehmen und einzulagern?</em></p>
<p>Die private Einlagerung von Nabelschnurblut wird in Italien erfolgreicher werden. Im Jahr 2009 wurde in Italien das Nabelschnurblut von rund 18.000 Babys für den privaten Gebrauch eingelagert. Dies entspricht 3,2% der italienischen Geburten im Jahr 2009. Momentan gibt es in Italien 23 Unternehmen, die die Einlagerung von Nabelschnurblut anbieten &#8211; wir haben also einige Konkurrenten auf dem Markt.</p>
<p><em>Ihre Firma arbeitet mit der deutschen Nabelschnurblutbank Vita 34 zusammen. Wie hat diese Zusammenarbeit begonnen?</em></p>
<p>Alles begann im Mai 2009, als ich den damaligen Vertriebsleiter von Vita 34 kennenlernte. Er war dafür verantwortlich, Kontakte zu ausländischen Firmen aufzubauen. Bei einem Treffen habe ich ihm unseren Geschäftsplan vorgestellt, woraufhin sich Vita 34 dafür entschied, uns zu unterstützen. Obwohl sich viele italienische Unternehmen für eine Zusammenarbeit beworben haben, entschied sich Vita 34 dafür, diese Anträge abzulehnen, da Vita 34 auf der Suche nach verlässlichen Partnern war. Sorgente schätzt sich sehr glücklich, mit Vita 34 zusammenzuarbeiten, da es sich um eine der führenden europäischen Firmen zur Einlagerung von Nabelschnurblut handelt.</p>
<p><em>Wie genau würden Sie die Zusammenarbeit zwischen Sorgente und Vita 34 beschreiben?</em></p>
<p>Sorgente profitiert ungemein vom Fachwissen und der Erfahrung, die Vita 34 in verschiedener Hinsicht bietet. Wir können durch die Zusammenarbeit beispielsweise besser am Markt auftreten, unsere Kommunikation verbessern, medizinisches Personal fundierter schulen und technische Dinge besser handhaben. Vor allem am Anfang der Zusammenarbeit hat Vita 34 uns wertvolle Hilfe gegeben. Da sich der italienische Markt jedoch vom deutschen unterscheidet, haben wir unser eigenes Geschäftsmodell entwickelt, wir schätzen aber nach wie vor Unterstützung von Vita 34, vor allem im Bereich der Nabelschnurbluteinlagerung. Ich möchte betonen, dass Sorgente nicht nur eine Vertriebsfirma ist, sondern auch im Forschungsbereich aktiv ist. Wir arbeiten mit der medizinischen Fakultät der Harvard-Universität in Boston und mit dem wissenschaftlichen Institut &#8220;San Raffaele&#8221; in Mailand zusammen. Letzteres ist eines der wichtigsten wissenschaftlichen Institute in Italien. Wir haben uns auch bei der Europäischen Union um finanzielle Unterstützung in der Stammzellenforschung beworben. Wir interessieren uns sehr für die Zukunft der Stammzellenforschung. Man kann als Unternehmen in diesem Bereich nicht überleben, wenn man die wissenschaftliche Forschung ignoriert.</p>
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		<title>Bildungsvideoreihe zum Thema Nabelschnurblut veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 19:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungsvideo]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblutbank]]></category>

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		<description><![CDATA[Was genau unterscheidet Stammzellen aus Nabelschnurblut von Stammzellen aus Knochenmark oder von embryonalen Zellen? Wie genau erfolgen Entnahme und Einlagerung? Welche Kontrollprozesse und Stationen muss das Nabelschnurblut durchlaufen? Und wo genau liegen heute bereits die Einsatzmöglichkeiten von den auf diese Weise gewonnenen Stammzellen? Das Thema Nabelschnurblut wirft viele Fragen auf. Für viele Menschen sind die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was genau unterscheidet Stammzellen aus Nabelschnurblut von Stammzellen aus Knochenmark oder von embryonalen Zellen? Wie genau erfolgen Entnahme und Einlagerung? Welche Kontrollprozesse und Stationen muss das Nabelschnurblut durchlaufen? Und wo genau liegen heute bereits die Einsatzmöglichkeiten von den auf diese Weise gewonnenen Stammzellen? Das Thema Nabelschnurblut wirft viele Fragen auf. Für viele Menschen sind die medizinischen Abläufe unbegreiflich, die beispielsweise bei einer Stammzelltherapie erfolgen. Umso wichtiger ist, dass alle Beteiligten, die sich mit der Erforschung der Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten von Nabelschnurblut beschäftigen, ihr Wissen weitergeben. Dies betrifft natürlich an erster Stelle die Frauenärzte und Geburtshelfer. Aber auch Wissenschaft und die Nabelschnurblut-Banken können ihren Beitrag dazu leisten und die Menschen über das Thema Nabelschnurblut informieren.</p>
<p>Cord Blood Registry, die größte Nabelschnurblutbank der Welt, hat sich dieser Aufgabe gestellt und eine mehrteilige Videoreihe veröffentlicht. Im ersten Teil wird hier zum Beispiel über die unterschiedlichen Arten von Stammzellen gesprochen und erklärt, was die Unterschiede zwischen embryonalen, adulten und Nabelschnurblut &#8211; Stammzellen sind und was sie können. In diesem Teil der Videoreihe kommt dann auch der Wissenschaftliche Leiter von Cord Blood Registry, David Harris, zu Wort und gibt einen Einblick in die medizinischen Hintergründe.</p>
<p>In anderen Teilen der Videoreihe wird über die Stammzelltherapie oder die Prozesse der Einlagerung gesprochen. Interessant hierbei ist immer, dass wichtige Zusammenhänge aus dem Munde eines Experten erklärt werden. Der Zuschauer der Videos wird auf diese Weise kompetent informiert, gewinnt so einen guten Einblick in die Abläufe einer Nabelschnurblut-Bank und erfährt alles, was er über Nabelschnurblut wissen muss.</p>
<p>Veröffentlicht wird die Videoreihe in den kommenden Wochen auch auf nabelschnurblut-tv.de.</p>
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		<title>Cord Blood Europe &#8211; ”Einlagerungszahlen von Nabelschnurblut in Europa steigern”</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/cord-blood-europe-einlagerungszahlen-von-nabelschnurblut-in-europa-steigern/737</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 16:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema Stammzellspende ist in Europa längst noch nicht in gleicher Weise in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen, wie dies beispielsweise in den Vereinigten Staaten oder in Asien der Fall ist. So sieht es zumindest Dr. Eberhard Lampeter, Gründer und CEO von VITA 34 und zudem Präsident des im Januar 2009 gegründeten Dachverbandes privater europäischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema <strong>Stammzellspende</strong> ist in Europa längst noch nicht in gleicher Weise in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen, wie dies beispielsweise in den Vereinigten Staaten oder in Asien der Fall ist. So sieht es zumindest Dr. Eberhard Lampeter, Gründer und CEO von VITA 34 und zudem Präsident des im Januar 2009 gegründeten Dachverbandes privater europäischer Nabelschnurblutbanken. Sieben Mitglieder hat der Verband zum jetzigen Zeitpunkt. Neben dem deutschen Vertreter sind Nabelschnurblutbanken aus Dänemark, Polen, Portugal, Großbritannien, den Niederlanden und der Schweiz vertreten. Dr. Lampeter beschreibt eine der Aufgaben von Cord Blood Europe wie folgt: ”Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Einlagerungszahlen von Nabelschnurblut in Europa zu steigern, indem wir das Bewusstsein für die Vorteile der adulten Stammzellen stärken.” Der Verband will zudem Sensibilisierungs- und <a href="http://www.1a-krankenversicherung.org/nachrichten/20090605/3043/nabelschnurblut-von-zukunftsoption-bis-geschaeftssinn/" target="_blank">Information</a>skampagnen in Europa stärker vorantreiben sowie Standards in den Punkten Qualität und Sicherheit bei der Entnahme Verarbeitung, Testung und Konservierung von Nabelschnurblut umsetzen. Damit folgt der Verband den Richtlinien der Europäischen Kommission.</p>
<p>Bedenkt man, welches Potenzial im Nabelschnurblut steckt, welche Therapiemöglichkeiten durch die Stammzellen bestehen und vor allem, dass Krankheiten wie Krebs, Hirn- und Lungenschäden, Fanconi-Anämie, Herzinfarkt oder Diabetes auf diese Weise behandelt werden können, steht Cord Blood Europe vor einer großen Herausforderung. Es sind nicht einmal fünf Prozent aller Geburten in Europa, bei denen das Blut der Nabelschnur entnommen und für eine Konservierung oder Behandlung verwendet wird. Diese Zahl gilt es in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen. Um dies zu erreichen fordert der Verband der privaten europäischen Nabelschnurblutbanken eine enge Zusammenarbeit untereinander und einen intensiveren Austausch mit den europäischen Ärzten. Eltern sollen künftig bei der Geburt ihres Kindes besser darüber informiert werden, welche Pro und Contras es bei einer Spende oder der Einlagerung für das eigene Kind gibt, um so letztlich ein fundierte Entscheidung treffen zu können.</p>
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