<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; Geburtsmediziner</title>
	<atom:link href="http://www.nabelschnurblut-experten.de/tag/geburtsmediziner/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Dec 2011 14:31:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Das Alter der Stammzellen spielt eine entscheidende Rolle für die Qualität</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/das-alter-der-stammzellen-spielt-eine-entscheidende-rolle-fur-die-qualitat/775</link>
		<comments>http://www.nabelschnurblut-experten.de/das-alter-der-stammzellen-spielt-eine-entscheidende-rolle-fur-die-qualitat/775#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 08:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung mit Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Martin Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtsmediziner]]></category>
		<category><![CDATA[junge Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nabelschnurblut-experten.de/?p=775</guid>
		<description><![CDATA[Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Dr. Martin Imhof intensiv mit dem Thema Nabelschnurblut. In den bisherigen Teilen unseres Interviews, sprach der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Zelltherapie in Österreich unter anderem über seine Arbeit, die Entwicklung der Zellherapie in den letzten Jahren sowie über den Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Dr. Imhof berichtet im Gespräch über Stammzellen aus Nabelschnurblut." src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/06/portrait-imhof-12.jpg" alt="Dr. Imhof berichtet im Gespräch über Stammzellen aus Nabelschnurblut." align="left" />Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Dr. Martin Imhof intensiv mit dem Thema Nabelschnurblut. In den bisherigen Teilen unseres Interviews, sprach der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Zelltherapie in Österreich unter anderem über seine Arbeit, die Entwicklung der Zellherapie in den letzten Jahren sowie über den Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung. Im folgenden Teil unseres Gesprächs geht der Geburtsmediziner nun in die Tiefe. Erfahren Sie hier seine vergleichende Bewertung von embryonalen Stammzellen und denen aus Nabelschnurblut.</p>
<p><em>Sprechen wir über die im <strong>Nabelschnurblut</strong> enthaltenen umbilikalen Stammzellen. Worum handelt es sich dabei und was vermögen sie zu leisten?</em></p>
<p>Umbilikale Stammzellen sind Stammzellen aus der Nabelschnur, die letztlich Basisbausteine des Körpers sind und dort in einer höheren Dichte vorkommen. Sie besitzen offenbar einen höheren Differenzierungsgrad als andere Stammzellen, die schon weiter differenziert sind. Die Wissenschaft diskutiert intensiv, wie wandlungsfähig sie sind und inwiefern sie pluripotenten Stammzellen ähneln. Aktuell herrscht in der Wissenschaft der Eindruck vor, dass die Nabelschnurblut-Stammzellen sehr breit anwendbar sind und sich sozusagen dem Bedarf anpassen. Ihr Nachteil im Vergleich zu embryonalen Stammzellen ist, dass sie sich zunächst nicht so gut differenzieren können. Demgegenüber ist der große Vorteil der umbilikalen Zellen, dass sie die jüngsten adulten Stammzellen sind und eine sehr geringe Infektionsbelastung aufweisen. Zudem sind sie leicht zu entnehmen. Diese Eigenschaften der Nabelschnurblut-Stammzellen machen sie interessant, obwohl sie scheinbar gegenüber embryonalen Stammzellen im Nachteil sind.</p>
<p><em>Wären umbilikale Stammzellen gute Kandidaten für die Herstellung induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS)?</em></p>
<p>Ja, sogar sehr gute. Einige Versuche haben bereits gezeigt, dass sich die Nabelschnurblut-Stammzellen zu einer basaleren Form rückdifferenzieren können, die sich dann in eine breitere Zahl an Zelllinien entwickeln können. Wenn induzierte pluripotente Stammzellen auf der Grundlage umbilikaler Stammzellen hergestellt würden, hätte das den Vorzug, dass sie ohne Alterungsschäden oder Infektionen mit Krankheitserregern gewonnen werden könnten. Damit könnte auch bestimmten Forschern bewiesen werden, dass Nabelschnurblut-Stammzellen sehr gut verwendbar sind und durchaus mit der embryonalen Sorte mithalten können.<br />
<em><br />
Allerdings gibt es nicht nur embryonale Stammzellen und solche aus Nabelschnurblut. Wie schneidet aus Ihrer Sicht das Blut aus der Nabelschnur gegenüber anderen Stammzellquellen ab?</em></p>
<p>Zumindest für mich gibt es nur zwei wirklich interessante Stammzellarten &#8211; die embryonale und die umbilikale Variante. Die transgenen Formen auf Basis tierischer Eizellen schließe ich jetzt einmal aus, weil diese ein hohes Risikopotenzial haben. Natürlich gibt es noch weitere Arten wie zum Beispiel Fettgewebestammzellen, oder Stammzellen, die durch hormonelle Produktion gewonnen werden etc., aber sie alle stehen qualitativ eine Stufe unterhalb der embryonalen Stammzellen und derer aus dem Nabelschnurblut. Ich denke, dass das Alter, in dem die Stammzellen gewonnen werden, eine entscheidende Rolle für die Qualität spielt. Zwar sind die embryonalen Stammzellen von ihren Eigenschaften her die optimalen, aber ihre Gewinnung ist nicht nur sehr schwierig, sondern auch mit ethisch-moralischen Problemen belastet. Das Blut aus der Nabelschnur ist dagegen eine Stammzellquelle, die Wissenschaftlern und Ärzten offen steht und die ethisch unbedenklich ist. Hier sind also die Voraussetzungen dafür gegeben, die Zellen tatsächlich zu verwenden. Sicherlich muss in der klinischen Praxis auch auf Stammzellen zurückgegriffen werden, die aus anderen Geweben stammen, da vielen Menschen ihr Nabelschnurblut nicht mehr zur Verfügung steht. Aber am besten ist es, dieses bei der Geburt zu entnehmen und die Zellen daraus bei Bedarf zu verwenden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nabelschnurblut-experten.de/das-alter-der-stammzellen-spielt-eine-entscheidende-rolle-fur-die-qualitat/775/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

