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	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; Geburtsmedizin</title>
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		<title>Die Entnahme von Nabelschnurblut ist medizinisch sehr sinnvoll</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 14:41:21 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut in der Anwendung]]></category>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Holger Stepan leitet seit zwei Jahren die Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Seit 1995 hat der Mediziner viele schwangere Frauen betreut und zahlreiche Nabelschnurblut-Entnahmen durchgeführt. Im Interview berichtet Stepan von seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet, von Forschungen sowie der neuen Möglichkeit, das Blut aus der Nabelschnur nun für die Öffentlichkeit zu spenden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Professor Stepan hat bereits über 600 mal Nabelschnurblut entnommen." src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/05/stepan-bild-250pixel.jpg" alt="Professor Stepan hat bereits über 600 mal Nabelschnurblut entnommen." align="left" />Prof. Dr. Holger Stepan leitet seit zwei Jahren die Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Seit 1995 hat der Mediziner viele schwangere Frauen betreut und zahlreiche <strong>Nabelschnurblut</strong>-Entnahmen durchgeführt. Im Interview berichtet Stepan von seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet, von Forschungen sowie der neuen Möglichkeit, das Blut aus der Nabelschnur nun für die Öffentlichkeit zu <a href="http://www.eltern.de/schwangerschaft/geburt/nabelschnurblut-einlagerung.html" target="_blank">spenden</a>. Im ersten Teil des Gesprächs erklärt der Wissenschaftler zudem ein Frühwarnsystem für Bluthochdruck bei Schwangeren, das sein Forschungsteam entwickelt hat.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Wie viele Frauen haben Sie im Laufe Ihrer Tätigkeit am Leipziger Uniklinikum bisher betreut?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Ich habe gar nicht mitgezählt: Es sind inzwischen sehr viele &#8211; ich arbeite immerhin schon seit 1995 in der Geburtsmedizin der Klinik.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Gab es in dieser Zeit einen ganz besonderen Moment, an den Sie sich erinnern?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">In der Geburtsmedizin gibt es ständig solche Momente, nämlich immer dann, wenn ein Kind zur Welt kommt. Privat war für mich natürlich die Geburt meines eigenen Sohnes von großer Bedeutung. Ich habe ihn allerdings nicht</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><em> </em></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">selbst zur Welt gebracht,</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><em> </em></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">denn das ist in meiner Branche nicht üblich. Wir trennen Privates und Berufliches strikt voneinander.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Sie forschen mit Ihren Kollegen zum Thema Bluthochdruck und haben auf diesem Gebiet ein Frühwarnsystem für Schwangere entwickelt. Können Sie uns mehr darüber erzählen?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><a name="firstHeading"></a> <span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die Erforschung des Bluthochdrucks in der Schwangerschaft ist ein Schwerpunkt unserer Abteilung. Bei dem von Ihnen angesprochenen Projekt geht es um eine Hochdruckerkrankung in der Schwangerschaft, die man Präeklampsie nennt und die für Mutter und Kind eine sehr ernstzunehmende Sache ist. Der hohe Blutdruck ist dabei mit Eiweißausscheidungen im Urin und mit Wassereinlagerungen verbunden. Mit der Krankheit einher geht außerdem eine gestörte Plazentafunktion, sprich eine Unterversorgung des Kindes. Ergebnis: Viele Schwangerschaften mit Präeklampsie müssen sehr früh beendet werden, weil es keine Behandlungsmöglichkeit gibt. Somit führen wir Frühgeburten herbei, was natürlich problematisch ist. Bei unserem Forschungsprojekt geht es nun konkret um die Früherkennung von Präeklampsie mit Hilfe von Markern &#8211; Proteinen, die sich im Blut nachweisen lassen. Dadurch können wir die Erkrankung zwar noch nicht behandeln, aber wir können zumindest jene Frauen, die das höchste Risiko haben, schneller identifizieren und sie gezielt betreuen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Gehört dieser Test zu den Standard-Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Nein, er gehört bisher nicht zum Standard, denn bis vor kurzem war er noch nicht ”marktreif”. Erst ab diesem Jahr werden die großen Laboratorien in Deutschland entsprechend ausgestattet. Dann kann die Untersuchung, die unsere Forschergruppe entwickelt hat, künftig routinemäßig durchgeführt werden.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Jedes Jahr kommen in Ihrer Klinik zirka 2000 Kinder zur Welt. Wie sind Sie das erste Mal mit der Möglichkeit in Kontakt gekommen, dass man dabei auch Nabelschnurblut entnehmen kann?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die private Nabelschnurblutbank VITA 34, die wie wir in Leipzig ansässig ist, hat uns eines Tages  gefragt, ob wir bereit wären, das Blut aus der Nabelschnur zu entnehmen. Das war 1998, als ich noch ein junger Kreißsaalarzt war. Und da ich gerade Dienst hatte, war ich der Erste, der eine Nabelschnurblut-Entnahme in unserem Krankenhaus vorgenommen hat.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Wie war damals Ihr Kenntnisstand in Sachen Nabelschnurblut?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Zu diesem Zeitpunkt war das Thema ganz neu und die <a title="Einlagerung von Nabelschnurblut" href="http://www.nabelschnurblut-tv.de/allgemein/nabelschnurblut-einlagerung-eine-reportage-hinter-den-kulissen-einer-nabelschnurblutbank/71" target="_blank">Einlagerung</a> des Blutes war noch nicht sehr verbreitet. Daher wusste ich selbst wenig über Nabelschnurblut. Das war allerdings kein Problem, weil ich &#8211; wie mittlerweile alle Kollegen in der Abteilung &#8211; für die Entnahme geschult wurde und alles über Nabelschnurblut gelernt habe. Damals war dessen Aufbewahrung übrigens noch etwas Besonderes und Seltenes. Heute hingegen nehmen viele Frauen die Möglichkeit dazu in Anspruch.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Hatten Sie irgendwelche Bedenken, die Entnahme in Ihren Klinikalltag aufzunehmen?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Nein, überhaupt nicht. Wir verstehen uns als Dienstleister und wenn eine Schwangere die Entnahme von <a title="Experteninterview zum Nabelschnurblut" href="http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fakten/mz2gt176.html" target="_blank">Nabelschnurblut</a> wünscht, dann machen wir das.</span></span></p>
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		<title>Experteninterview zur Nabelschnurblut-Entnahme</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/experteninterview-zur-nabelschnurblut-entnahme/392</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 13:02:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Professor Dr. Holger Stepan, der an der Universitätsklinik Leipzig die Abteilung Geburtsmedizin leitet, ist ein Experte in Sachen Nabelschnurblut-Entnahme. Zu diesem Thema hat er jetzt dem Internetportal www.nabelschnurblut-tv.de ein Interview gegeben. Hier können Sie es abrufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="text-decoration: none;"><span style="font-weight: normal;">Professor Dr. Holger Stepan, der an der Universitätsklinik Leipzig die Abteilung Geburtsmedizin leitet, ist ein Experte in Sachen <strong>Nabelschnurblut</strong>-Entnahme. Zu diesem Thema hat er jetzt dem Internetportal </span></span>www.nabelschnurblut-tv.de<span style="text-decoration: none;"><span style="font-weight: normal;"> ein Interview gegeben. <a title="Video Professor Stepan" href="http://www.nabelschnurblut-tv.de/allgemein/spende-von-nabelschnurblut-sehr-sinnvoll-prof-holger-stepan/79" target="_blank">Hier</a> können Sie es abrufen.</span></span></p>
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