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	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; Einlagerung</title>
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		<title>Nur wenige Einrichtungen können Nabelschnurblut fachgerecht lagern</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 13:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung mit Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagerung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nabelschnurblutbank]]></category>
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		<description><![CDATA[ Im zweiten Teil unseres Interviews mit dem geschäftsführender Direktor der italienischen Nabelschnurblutbank Sorgente gibt Roberto Marani weitere Einblicke über die Verhältnisse in Italien hinsichtlich der Einlagerung von Nabelschnurblut. Interessant ist vor allem die vergleichsweise hohe Zahl an Nabelschnurblutbanken &#8211;  insgesamt sind es 23. Zudem erfährt man im Interview, wie die italienische Bevölkerung dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Roberto Marani" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2010/07/Roberto-Marani-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" align="left" /> Im zweiten Teil unseres Interviews mit dem geschäftsführender Direktor der italienischen Nabelschnurblutbank <a href="http://www.sorgente-salute.it/sorgente/chi-siamo.html" target="_blank">Sorgente</a> gibt Roberto Marani weitere Einblicke über die Verhältnisse in Italien hinsichtlich der Einlagerung von Nabelschnurblut. Interessant ist vor allem die vergleichsweise hohe Zahl an Nabelschnurblutbanken &#8211;  insgesamt sind es 23. Zudem erfährt man im Interview, wie die italienische Bevölkerung dem Thema Nabelschnurblut gegenübersteht und welche Potenziale Marani im Nabelschnurblut selbst sieht.</p>
<p><em>In Deutschland ist es in fast jedem Krankenhaus möglich, Nabelschnurblut bei der Geburt zu entnehmen und einlagern zu lassen. Wie ist die Situation in dieser Hinsicht in Italien?</em></p>
<p>In Italien ist es ähnlich. Die Entnahme von Nabelschnurblut an sich ist eine einfache Angelegenheit. Das Problem liegt allerdings darin, dass es nur wenige Einrichtungen gibt, die Nabelschnurblut fachgerecht lagern können.</p>
<p><em>Nur fünf Prozent des weltweit verfügbaren Nabelschnurblutes wird bei der Geburt entnommen und eingelagert. Wie ist diesbezüglich der Prozentsatz in Italien?</em></p>
<p>In Italien liegt die Zahl bei etwa 4,9%, aber ich gehe davon aus, dass diese Zahl steigen wird, da das öffentliche Interesse an der Einlagerung von Nabelschnurblut kontinuierlich wächst.</p>
<p><em>Gibt es neben Sorgente noch andere private Nabelschnurblutbanken in Italien? Wenn ja, wie würden Sie das Wettbewerbsumfeld beschreiben?</em></p>
<p>Insgesamt gibt es 23 private Nabelschnurblutbanken in Italien. Unsere Firma zeichnet sich jedoch durch Eigenschaften aus, über die andere Unternehmen nicht verfügen &#8211; wir haben also durchaus das Zeug dazu, Marktführer zu werden. Mir ist keine andere italienische Firma bekannt, deren medizinischer Direktor an der medizinischen Fakultät in Harvard tätig ist. Abgesehen davon verfügt Sorgente über ein sehr starkes Kommunikationsmodell.</p>
<p><em>Auf welchen Wegen informieren Sie die Bevölkerung über die Einsatzmöglichkeiten von Nabelschnurblut? Wie sieht Ihre Kommunikationsstrategie aus?</em></p>
<p>Wir nutzen verschiedene Kommunikationswege. Wir publizieren zum einen Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften, zum anderen nutzen wir natürlich auch das Internet und ein medizinisches Netzwerk in ganz Italien. Wir organisieren auch Vorträge für werdende Mütter sowie medizinische Kongresse für Gynäkologen. Meiner Meinung nach schulden es Frauenärzte ihren schwangeren Patientinnen, sie über die Möglichkeit der Einlagerung von Nabelschnurblut aufzuklären. Eltern sollten in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, die auf umfangreichen Informationen beruht, ganz egal, ob sie sich dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes für den privaten Gebrauch oder im Rahmen einer Spende einlagern zu lassen.</p>
<p><em>Wie ist die italienische Bevölkerung zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung eingestellt?</em></p>
<p>Die Italiener sind sich noch nicht ausreichend über die Einlagerung von Nabelschnurblut bewusst. Bislang sind nur grundlegende Informationen verfügbar, vor allem im Bezug auf den Unterschied zwischen der Einlagerung zum privaten Gebrauch und der öffentlichen Spende. Andererseits weiß man in Italien besser Bescheid, wenn es um den therapeutischen Nutzen von Stammzellen geht.</p>
<p><em>In Deutschland bieten Nabelschnurblutbanken Kombimodelle an, bei denen Eltern das Nabelschnurblut zwar für ihr Kind einlagern, aber im Bedarfsfall immer noch für einen anderen Menschen spenden können. Gibt es derartige Angebote auch in Italien?</em></p>
<p>Leider nicht. Wenn sich Eltern dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes für den privaten Gebrauch einlagern zu lassen, müssen wir die Blutkonserve nach Deutschland bringen und sie dort einlagern lassen.</p>
<p><em>Gibt es auch in Italien bereits Fälle, in denen das Nabelschnurblut für eine Therapie zum Einsatz kam?</em></p>
<p>Soweit ich informiert bin, wurden in Italien bereits in etwa 700 Fällen aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen zu Therapiezwecken verwendet.</p>
<p><em>Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut in Zukunft weiterentwickeln?</em></p>
<p>Unser wissenschaftlicher Direktor könnte diese Frage sicher besser beantworten, schließlich bin ich kein Mediziner. Ich glaube aber, dass die Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut in den kommenden Jahren relevanter werden wird. Zurzeit befinden sich viele Therapieansätze, die die Verwendung von Stammzellen beinhalten, noch in der Entwicklungsphase, und viele klinische Studien sind noch nicht abgeschlossen. Andererseits haben sich Stammzellen im Rahmen vieler medizinischer Behandlungen als hilfreich erwiesen, beispielsweise bei der Behandlung von Diabetes, was ja bekanntlich eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten ist. Natürlich ist Diabetes nicht die einzige Krankheit, die mit Hilfe von Stammzellen behandelt werden kann, zu nennen sind beispielsweise auch Parkinson, Alzheimer, neurologische Erkrankungen und Leukämie. Ich hoffe, dass es in Zukunft noch weitere Anwendungsmöglichkeiten für Stammzellen gibt und dass die Zahl der Stammzelltransplantationen steigt. Allerdings ist es schwierig, die Zukunft der Stammzellforschung genau vorherzusagen.</p>
<p><em>Vielen Dank für das Gespräch!</em></p>
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		<title>&#8220;Nabelschnurblut ist ein kostbares Gut, das man nicht einfach wegwerfen sollte&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 07:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[wertvoll]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Leiter der Bochumer Campus Klinik Gynäkologie, Arne Jensen, und Eckhard Hamelmann, der Direktor der Universitätskinderklinik am St.-Josef-Hospital in Bochum, erforschen gemeinsam neue Therapien mit Stammzellen aus Nabelschnurblut. Vor knapp acht Monaten behandelten sie erfolgreich ein dreijähriges Kind mit solchen Stammzellen. Das Kind hatte infolge eines Herzstillstandes einen Hirnschaden erlitten, daraufhin war es erblindet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Leiter der Bochumer Campus Klinik Gynäkologie, Arne Jensen, und Eckhard Hamelmann, der Direktor der Universitätskinderklinik am St.-Josef-Hospital in Bochum, erforschen gemeinsam neue <a href="http://www.diabetes-news.de/news/nachrichten-2007/stammzellen-therapie.htm" target="_blank">Therapien mit Stammzellen</a> aus Nabelschnurblut. Vor knapp acht Monaten behandelten sie erfolgreich ein dreijähriges Kind mit solchen Stammzellen. Das Kind hatte infolge eines Herzstillstandes einen Hirnschaden erlitten, daraufhin war es erblindet und ins Wachkoma gefallen.</p>
<p>Versuche an Tieren hatten dem Team bereits im Vorfeld gezeigt, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut spastische Lähmungen verhindern können. Auch bei dem dreijährigen Kind schlug die Therapie sehr erfolgreich an.  Inzwischen kann es wieder sehen und fängt an zu sprechen. Aufgrund dieses Erfolges wurde kürzlich erneut ein Kind mit Nabelschnurblut behandelt. Einem drei Monate alten Säugling, der infolge einer Hirnhautentzündung einen starken Hirnschaden mit spastischen Lähmungen erlitten hatte, spritzte das Team um Jensen und Hamelmann ebenfalls entsprechende Stammzellen, um seine Leiden zu lindern.</p>
<p>In einem Interview des Rheinischen Merkurs Ende Juli erklärt Jensen die Wirkung der Stammzellen bei Hirnschäden damit, dass die Zellen Stoffe freisetzen, die Entzündungsreaktionen hemmen und das Nervenwachstum anregen. Deswegen hält Jensen die Einlagerung von Nabelschnurblut für eine sinnvolle Maßnahme. In Zukunft werde es wohl wahrscheinlich auch noch weitere Therapieansätze auf der Basis von Nabelschnurblut geben. Jensen ist davon überzeugt, dass das medizinische Risiko bei der <a href="http://www.babycenter.de/pregnancy/geburtsvorbereitung/nabelschnurblut/nabelschnurblut_zweck_privat/" target="_blank">Verwendung</a> von Nabelschnurblut gering ist, da es sich dabei um eine Eigenbluttransplantation handelt, die gewöhnlich keine Abstoßungsreaktionen hervorruft. Die Menge an Nabelschnurblut, das bei einer Entbindung gewonnen werden kann, ist allerdings begrenzt, so dass die daraus gewonnenen Stammzellen oft nur für eine einzige Behandlung reichen. Jensen ist aber überzeugt, dass Stammzellen in Zukunft im Reagenzglas vermehrt werden können und auf diese Weise für mehrere Behandlungen zur Verfügung stehen.</p>
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		<title>Nabelschnurblut-Forschung &#8211; ein junges Feld mit großem Potenzial</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Forschung mit Nabelschnurblut]]></category>
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		<description><![CDATA[Im nächsten Teil der Podcast-Reihe mit Dr. Marlena Robin-Winn geht die Ärztin im Interview auf die private Nabelschnurblut-Einlagerung ein. Zudem erklärt sie, warum immer noch vornehmlich Stammzellen aus erwachsenen Menschen bei der Krebstherapie bevorzugt verwendet werden: Denn die Anwendung von Nabelschnurblut ist noch ein sehr junges Feld, das es zu etablieren und zu finanzieren gilt.
Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Nabelschnurblut-Expertin Robin-Winn vom NKR" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/04/nabelschnurblut-robin-winn-250.jpg" alt="Nabelschnurblut-Expertin Robin-Winn vom NKR" width="80" height="120" align="left" />Im nächsten Teil der Podcast-Reihe mit Dr. Marlena Robin-Winn geht die Ärztin im Interview auf die <a title="Nabelschnurblut-Einlagerung: Private oder Spenden - nur nicht wegwerfen" href="http://www.blog.de/tb/a/r/schwangerschaft/private-nabelschnurblut-einlagerung-sinnvoll/6275719/" target="_blank">private Nabelschnurblut-Einlagerung</a> ein. Zudem erklärt sie, warum immer noch vornehmlich Stammzellen aus erwachsenen Menschen bei der Krebstherapie bevorzugt verwendet werden: Denn die Anwendung von Nabelschnurblut ist noch ein sehr junges Feld, das es zu etablieren und zu finanzieren gilt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><em>Was halten Sie persönlich von der Einlagerung von Nabelschnurblut als private Vorsorge?</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-size: small;">[audio:http://www.nabelschnurblut-experten.de/audio/21.mp3]</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><em>Warum wird im Gegensatz zu anderen Ländern in Deutschland hauptsächlich Knochenmark transplantiert?</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-size: small;">[audio:http://www.nabelschnurblut-experten.de/audio/23.mp3]</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><em>Wie stehen Ärzte zur Verwendung von Nabelschnurblut?</em></p>
<p style="padding: 0cm 0cm 0.07cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; border: medium medium 1px none none solid -moz-use-text-color -moz-use-text-color #000000;"><span style="font-size: small;">[audio:http://www.nabelschnurblut-experten.de/audio/24.mp3]</span></p>
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		<title>Nabelschnurblut &#8211; ein Thema mit hoher Relevanz für werdende Eltern</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/nabelschnurblut-ein-thema-mit-hoher-relevanz-fur-eltern/633</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 08:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut in der Anwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Entnahme]]></category>
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		<description><![CDATA[Im ersten Teil des Interviews berichtete Prof. Dr. Holger Stepan über seine ersten Berührungen mit dem Thema Nabelschnurblut. Nun erläutert der Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig unter anderem die RelevanzÂ  des Themas Nabelschnurblut und die Kenntnisse, die werdenden Eltern aber auch Geburtsmediziner darüber haben.
Seit 1998 haben Sie und Ihr Team mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt;" title="Prof. Dr. Stepan kennt sich mit der Entnahme von Nabelschnurblut aus." src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/07/stepan-teil2-220.jpg" alt="stepan-teil2-220" width="220" height="155" align="left" /></span></span>Im ersten Teil des Interviews berichtete Prof. Dr. Holger Stepan über seine ersten Berührungen mit dem Thema <strong>Nabelschnurblut</strong>. Nun erläutert der Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig unter anderem die RelevanzÂ  des Themas Nabelschnurblut und die Kenntnisse, die werdenden Eltern aber auch Geburtsmediziner darüber haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><em><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Seit 1998 haben Sie und Ihr Team mehr als 600 Mal eine <a title="Das Video zeigt, was nach der Nabelschnurblutentnahme mit dem Blut passiert" href="http://www.nabelschnurblut-tv.de/allgemein/nabelschnurblut-einlagerung-eine-reportage-hinter-den-kulissen-einer-nabelschnurblutbank/71" target="_blank">Nabelschnurblutentnahme</a> durchgeführt und sicher eine Menge Erfahrungen gesammelt. Wie gut kennen sich die Ärzte in Ihrer Abteilung heute mit dem Thema Nabelschnurblut aus?</span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die Entnahme an sich vorzunehmen, lernen &#8211; wie gesagt &#8211; alle Kollegen. Was allerdings das tiefere Wissen über die Behandlungsmöglichkeiten mit Nabelschnurblut und die Hintergründe der Stammzellmedizin angeht, so ist dieses nur begrenzt vorhanden. Das liegt daran, dass die Ärzte, die bei uns in der Geburtsmedizin ausgebildet werden, stark ins Routinegeschäft eingebunden sind. Deshalb haben sie wenig Zeit, sich mit den Hintergründen eines Spezialgebietes wie der Stammzellforschung zu beschäftigen. Es handelt sich immerhin um eine anspruchsvolle Materie. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Wie schätzen Sie die Relevanz des Themas Nabelschnurblut für Eltern ein?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Sie scheint hoch zu sein. Denn die Eltern sind gut informiert, zum Beispiel lesen sie viel im Internet. Eine Rolle spielt vielleicht auch, dass die Menschen nicht mehr so viele Kinder bekommen wie früher &#8211; im Durchschnitt sind es in Deutschland nur noch 1,3 pro Frau. Und für die wenigen Kinder wollen die Eltern dann so viel Sicherheit wie möglich erreichen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Sprechen Sie Schwangere direkt auf das Thema Nabelschnurblut an?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Nein, das tun wir nicht. Wenn sie bei uns im Kreißsaal sind, ist es dafür im Grunde auch zu spät. Die Kontaktaufnahme zu einer Nabelschnurblutbank geschieht viel früher. Die Frauen kommen auf anderen Wegen mit dem Thema in Berührung &#8211; etwa über Informationsmaterialien, öffentliche Veranstaltungen oder durch die Hebammen. Nur selten richten Schwangere dazu Fragen an uns. Sie wenden sich eher an die niedergelassenen Ärzte.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Wenn Sie aber doch gefragt werden: Inwieweit können Sie werdenden Eltern einen Ratschlag geben?</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Empfehlungen kann ich als Arzt der Leipziger Uniklinik nicht geben, denn wir verhalten uns in dieser Sache neutral. Die Eltern müssen selbst entscheiden, ob sie das Nabelschnurblut ihres Babys einlagern wollen. Auch zu der Frage, wie sich die Behandlungsmöglichkeiten in Zukunft entwickeln werden, könnte ich nur spekulieren.</span></span></p>
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		<title>Für Nabelschnurblut müssen die Richtlinien erneuert werden</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut in der Anwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellendefinition]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesärztekammer]]></category>
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		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
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		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil unseres Interviews mit Dr. Wolfgang Holzgreve spricht der leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende der Freiburger Universitätsklinik darüber, welche Krankheiten bereits heute mit den aus Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt werden können. Daneben berichtet der Gynäkologe aus Westfalen über die verschiedenen Einlagerungsmöglichkeiten und mahnt zur Erneuerung der veralteten Richtlinien der Bundesärztekammer auf diesem Gebiet.
Welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0 10px 10px 0;" title="Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve ist Experte für Stammzellen aus Nabelschnurblut" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2009/05/nabelschnurblut-holzgreve-mittel.jpg" alt="Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve ist Experte für Stammzellen aus Nabelschnurblut" align="left" />Im zweiten Teil unseres Interviews mit Dr. Wolfgang Holzgreve spricht der leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende der Freiburger Universitätsklinik darüber, welche Krankheiten bereits heute mit den aus <strong>Nabelschnurblut</strong> gewonnenen Stammzellen behandelt werden können. Daneben berichtet der Gynäkologe aus Westfalen über die verschiedenen <a title="Nabelschnurblut spenden, privat einlagern oder beides kombinieren" href="http://www.smw.ch/docs/archive/1998/128-18-361-98.html" target="_blank">Einlagerungsmöglichkeiten</a> und mahnt zur Erneuerung der veralteten Richtlinien der Bundesärztekammer auf diesem Gebiet.</p>
<p><em>Welche Krankheiten kann man mit den Stammzellen aus dem Blut behandeln?</em><br />
Generell geht es vorrangig um bösartige Erkrankungen der Blutbildung, z.B. Leukämie und angeborene Blutarmutskrankheiten oder bestimmte genetische Erkrankungen.  <em></em></p>
<p><em>Könnten Sie uns mehr zu den Einlagerungsformen erzählen?</em><br />
Hier gibt es eine besonders wichtige Unterscheidung: Man kann Stammzellen entweder für allogene Transplantationen einlagern, das heißt sie werden gespendet, oder für autologe Übertragungen, das heißt für die eigene Verwendung. Je nach Krankheit ist der Einsatz von körpereigenem oder fremdem Material indiziert. (Auch bei allogenen Transplantationen ist es von Vorteil, wenn möglichst viele Merkmale übereinstimmen.)</p>
<p><em>Neuerdings gibt es bei einigen Nabelschnurblutbanken die Möglichkeit, dass das Blut zwar privat eingelagert wird, für eine autologe Transplantation, dies jedoch mit einer Spendeoption verknüpft ist. Somit könnte man sich später auch für eine allogene Übertragung entscheiden. Was halten Sie davon?</em></p>
<p>Ich finde es gut, dass auf diese Weise der scheinbar unüberwindliche Gegensatz zwischen den beiden Arten der Nabelschnurblut-Einlagerung aufgelöst wird. So können tatsächlich beide Aspekte miteinander verbunden werden &#8211; die Konservierung für allogene und für autologe Transplantationen.</p>
<p><em>Apropos autolog: Es gibt eine veraltete Richtlinie der Bundesärztekammer von 1999, die immer noch von KritikernÂ  zitiert wird. Darin heißt es unter anderem, dass es für die autologe Aufbewahrung keine medizinische Indikation gebe &#8211; eine Aussage, die inzwischen überholt ist. Warum, denken Sie, wird diese Information nicht erneuert?</em><br />
In der Medizin müssen Richtlinien, die irgendwann einmal im Konsens erarbeitet wurden, natürlich von Zeit zu Zeit überarbeitet werden. Wir haben das beim Thema Nabelschnurblut in der Schweiz bereits getan, weil uns neue Informationen vorlagen. Ich denke, dass das auch in Deutschland über kurz oder lang passieren wird. Dazu müssen die Ärzte aktiv werden.</p>
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