Nabelschnurblutbanken unterstützen klinische Forschung
Als Instrument der medizinischen Forschung gewinnen Biobanken immer mehr an Bedeutung, wie kürzlich der deutsche Gesundheitsforschungsrat unterstrich. Bei diesen speziellen ”Banken” handelt es sich um große Sammlungen menschlichen Materials wie beispielsweise Gewebe. Dieses wird untersucht und mit individuellen Krankengeschichten und Merkmalen seiner Spender in Beziehung gebracht. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, Rückschlüsse auf die Entstehung von Krankheiten ziehen zu können. Eine besondere Form von Biobanken sind jene, die Nabelschnurblut einlagern. Damit ist ein großer Pool an Stammzellproben verfügbar, der auch in der Forschung Anwendung findet. Bei Nabelschnurblut handelt es sich zusätzlich um Primärzellen, die nicht verändert wurden und damit ideal für wissenschaftliche Zwecke geeignet sind. Hier erfahren Sie mehr über Biobanken.
[...] Beispiel vom Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR), einer gemeinnützigen Nabelschnurblutbank. Das NKR kooperiert inzwischen bundesweit mit 114 Spendekliniken. Dass fast alle deutschen [...]