Nabelschnurblut unterstützt Therapie zerebraler Kinderlähmung
Dass Nabelschnurblut mit Erfolg für die Therapie kindlicher Hirnschäden eingesetzt werden kann, hat die Duke University School of Medicine bereits in zahlreichen Fällen bewiesen. Derzeit führt die renommierte Klinik aus North Carolina/USA eine neue Studie auf diesem Gebiet durch. Zu den Teilnehmern wird auch der vierjährige Dylan Cain gehören, der bei seiner Geburt unter Sauerstoffmangel litt. Infolgedessen trug der Junge eine zerebrale Kinderlähmung davon, die zu schwerwiegenden motorischen Störungen und fast völliger Erblindung geführt hat. Außerdem umfasst Dylans Wortschatz nur rund zehn Wörter. In einigen Wochen werden nun die Ärzte der Duke University dem Kind Stammzellen aus seinem eigenen Nabelschnurblut übertragen. Wie die Mediziner hoffen die Eltern, dass sich die Hirnschädigung und die daraus resultierenden Folgen in der Zeit nach der Transplantation deutlich bessern werden. Um diesen Prozess zu unterstützen, wird Dylans intensive physikalische Therapie fortgeführt. Seine Mutter, Jinger Cain, glaubt, dass von den Erfahrungen aus der Behandlung ihres Sohnes auch andere kranke Kinder profitieren können.
Bildquelle: brittahaal, www.sxc.hu
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