Nabelschnurblut und Gewebetransplantation – Retter bei Unfall oder Krankheit
Die im Nabelschnurblut enthaltenden Stammzellen besitzen das Potenzial, in naher Zukunft mit Hilfe des Tissue-Engineering körpereigenes Gewebe herzustellen. Somit könnte durch Nabelschnurblut Patienten geholfen werden, die aufgrund von Krankheit oder Unfall überlebenswichtige Gewebe, wie Haut, Knochen oder Blutgefäße verloren haben (weitere Informationen gibt es im Medizinlexikon). Bis die forschenden Wissenschaftler zu abschließenden Ergebnissen gekommen sind, ist die Gewebetransplantation die einzige Alternative – auch wenn es hier zu Abstossungsreaktionen kommen kann. Gesetzlich geregelt ist die Übertragung, ebenso wie die Einlagerung von Nabelschnurblut, durch das Gewebegesetz, welches seit 2007 gültig ist. Bei der konkreten Umsetzung der Vorgaben ergeben sich für Ärzte, Wissenschaftler und Spendenbanken häufig Fragen, die einer Klärung bedürfen. Aus diesem Anlass veranstaltete die Gesellschaft für Gewebetransplantation am 7. November 2008 eine Expertentagung. Hinter dem Titel ”Recht, Ethik, Ökonomie in der Gewebespende, Prozessierung und Verteilung” verbergen sich eine Reihe Fachvorträge und Diskussionsrunden, die alle anstehenden rechtlichen, ökonomischen und ethischen Fragen zu diesem Thema klären sollten. Die Schwerpunkte der Referate sowie weitere Informationen erhalten sie hier.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich interessiere mich für die Forschnung von Hauterneuerung. Unsere Tochter hat einen Riesennävus der stark behaart ist. Es wurde auch schon durch Prof. Dr. Rompel eine Dermabrassiom durchgeführt. Wir haben von unserem zweiten Kind Stammzellen der Nabelschnur einlagern lassen. Besteht die Möglich, Hoffnung daraus für unsere erste Tochter Stammzellen der Haut zu duplizieren?
Danke und freundliche Grüße
Sandra Mann-Marinovic
jjg