Nabelschnurblut: steigende Relevanz von Blutstammzellen

In ihrem Jahresbericht 2007 hat die Europäische Vereinigung für Blut- und Knochenmarktransplantationen (EBMT) auf die zunehmende Bedeutung neuartiger Zelltherapien hingewiesen. Neben der quantitativen Auswertung aller Behandlungen mit Blutstammzellen wurden vor zwei Jahren erstmals auch Daten über den Einsatz neuartiger medizinischer Methoden in 42 Ländern erhoben. Die Bilanz der EBMT: Über 200 Mal wurden mesenchymale Stammzellen – wie sie auch im Nabelschnurblut vorkommen – eingesetzt, um Gewebe zu regenerieren. Genauso oft wurden Blutstammzellen für die Therapie von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Gehirns oder auch zur Gewebezüchtung verwendet. Da sowohl mesenchymale als auch hämatopoetische Stammzellen aus Nabelschnurblut gewonnen werden, steigt die Bedeutung von Nabelschnurblut als Quelle für diese Zellarten.

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  1. [...] und Immunologie in Leipzig, das unter anderem mit Stammzellen aus Nabelschnurblut an neuen Zelltherapieansätzen [...]

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