Kongress zu Fortschritten in der medizinischen Therapie

Nabelschnurblut wird als Quelle adulter Stammzellen zukünftig an Bedeutung gewinnen. Aus diesem Grund diskutieren führende Stammzellforscher aus Deutschland und den USA heute, am 26. September, im Rahmen eines Workshops der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin (GRM) am Universitätsklinikum Heidelberg über die Zukunft der Therapie mit Stammzellen aus Nabelschnurblut. In den USA zählt der Einsatz von Nabelschnurblut bei Krebs, frühkindlichen Hirnschäden und Typ 1 Diabetes in den USA seit Jahren zum Alltag. Deshalb wird Prof. Dr. Joanne Kurtzberg von der Duke University, North Carolina, in Heidelberg von ihren Erfahrungen auf diesem Gebiet berichten. Doch auch in Deutschland sind Fortschritte bei der medizinischen Therapie zu verzeichnen. So wird Prof. Dr. Ezio Bonifacio, Zentrum für Regenerative Medizin in Dresden, die Ergebnissen einer deutschlandweiten Studie zur Diabetestherapie mit Stammzellen aus eigenem Nabelschnurblut vorstellen. Im Rahmen weiterer Vorträge werden der Einsatz von Nabelschnurblut zur Krebstherapie und der Regeneration von geschädigtem Gewebe und Organen Thema des Workshops sein.

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  1. [...] Noch fehlen abschließende Erkenntnisse, zu den genauen Gründen für die Erkrankung an Diabetes Typ 1. Die Belfaster Wissenschaftler gehen davon aus, dass veränderten Umwelteinflüsse aber auch der moderne Lebenswandel der Menschen die Erkrankung verursachen könnten. Die Forschung wird in den kommenden Jahren neue Erkenntnisse in puncto Diabetes Typ 1 liefern. Und Nabelschnurblut wird künftig eine wichtige Rolle für die Behandlung spielen. [...]

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