Nabelschnurblut: Katholische Kirche hält medizinische Forschung für notwendig

Wissenschaftler, die mit Stammzellen arbeiten, stehen oft im Konflikt zwischen medizinischem Fortschritt und religiösen Grundsätzen. Ein besonders heikles Thema sind embryonale Stammzellen, das unter anderem von der katholischen Kirche immer wieder stark kritisiert wird. Jedoch sind nach Ansicht der Kirche nicht alle Forschungsgebiete mit Stammzellen verwerflich: Eine neue Veröffentlichung der Glaubensgemeinschaft, die ”Dignitas personae” (Anm. d. Red.: Die Würde des Menschen), besagt, dass die aus Nabelschnurblut oder Knochenmark gewonnen Stammzellen ethisch unbedenklich sind. Die Glaubensgemeinschaft unterstützt außerdem die Forschung im biomedizinischen Bereich und somit auch mit Nabelschnurblut. Als Grund gibt sie an, dass bei der Entnahme der Stammzellen niemand zu Schaden kommt. Mit unbedenklichen adulten Stammzellen (beispielsweise aus Nabelschnurblut) bislang deutlich bessere Ergebnisse erzielt wurden als mit aus Embryonen gewonnen Zellen. Mehr Informationen finden Sie hier.

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