Nabelschnurblut ist ein Thema der American Society of Hematology

Im Dezember letzten Jahres trafen sich fast 24.000 Spezialisten in San Francisco, um über die Heilung von Bluterkrankungen zu sprechen. Es war die inzwischen 50ste Jahresveranstaltung der American Society of Hematology seit ihrer Gründung 1958. Auch Nabelschnurblut war wieder Teil der Vorträge. Dieses Mal ging es um die Vermehrung der blutbildenden Stammzellen. Denn deren limitierte Zahl im Nabelschnurblut führt zu einer verzögerten Wiederherstellung des blutbildenden Systems und damit der Immunabwehr. Deshalb kam es immer wieder zu frühen Komplikationen nach einer Blutstammzell-Transplantation. Nun realisierten die Forscher am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle eine 200fache Vermehrung der CD34-positiven Zellen aus Nabelschnurblut. Dazu entwickelten sie ein rekombinantes Protein, dass den Notch-Signalweg anspricht. Inzwischen wurden auf diesem Weg kultivierte Zellen an zehn Patienten mit myeloischer Leukämie getestet. Die Ergebnisse waren vielversprechend. Die Erholungsphase konnte auf fast die Hälfte gesenkt werden und Komplikationen traten nur in zwei Fällen auf. Detailiertere Informationen über den Kongress der hämatologischen Vereinigung finden Sie in der März-Ausgabe von ”Im Fokus Onkologie”, die im Urban & Vogel Verlag erscheint.

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  1. [...] Die ersten erfolgreichen Tests wurden an Patienten mit myeloischer Leukämie durchgeführt. Hier lesen Sie mehr darüber. März 27, 2009 | abgelegt unter [...]

  2. [...] beherrscht kaum ein Dutzend Wörter. Nun erwarten die Eltern, dass sich sein Zustand mit Hilfe der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut deutlich verbessern wird. Der Eingriff wird von der Klinik der Duke [...]

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