Nabelschnurblut gegen Multiple Sklerose?
Nabelschnurblut enthält hämatopoetische Stammzellen – die Grundlage unseres Blut- und Immunsystems. Deshalb werden sie nach einer Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt, um die Genesung des Patienten zu unterstützen. Da die ”kleinen Helfer” aus dem Nabelschnurblut gerade älteren Patienten nicht zur Verfügung stehen, wird bei ihnen auf die Quelle Knochenmark zurückgegriffen – wie in einer kleinen Studie an der Feinberg School of Medicine in Chicago. Dort wurden Patienten, die an Multipler Sklerose (MS) litten, mit der autologen non-myeloablativen hämatopoetischen Stammzelltherapie behandelt. Die Ergebnisse sind, trotz mangelnder Vergleichsstudien und nur leichten Verbesserungen des Krankheitsbildes, ein Erfolg. Denn die Symptome der Patienten verschlimmerten sich nicht. Die Studie ist nur der Anfang und sollte Aufschlüsse über die Sicherheit geben. Die Wirksamkeit muss in weiteren Versuchen, die bereits in Planung sind, bestätigt werden. Lesen Sie hier den ausführlichen Artikel im Deutschen Ärzteblatt.