Nabelschnurblut: Forscher erhalten Auszeichnung
Für ihre Arbeit zum Thema Nabelschnurblut erhielt die Forschergruppe um Prof. Dr. Holm Schneider und Dr. Jung Park des Universitätsklinikums Erlangen die Goldmedaille der Union of European Neonatal and Perinatal Societies (UENPS). In ihrer Arbeit zeigten sie, dass aus Nabelschnurblut mesenchymalen Zellen isoliert, vermehrt und in verschiedene Gewebezellen differenziert werden können: Dazu gehören Knochen-, Knorpel-, Skelettmuskel- und Herzmuskelzellen. Die Ergebnisse erweitern das Anwendungsgebiet von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut in der Regenerativen Medizin erheblich. Wurden mit Nabelschnurblut bisher meist Blutkrankheiten behandelt, könnte sich in Zukunft die Anwendung auf Volkskrankheiten wie Parkinson oder Arthrose ausdehnen.