Nabelschnurblut – Erneute Anwendung bei Hirnschaden
Hilft Nabelschnurblut bei einer altersgerechten Entwicklung? Ja, wenn es zur Behandlung von Hirnschäden eingesetzt wird. John Centrello erlitt schon im Mutterleib einen Schlaganfall, der die linke Gehirnhälfte – auch das Sprachzentrum – beschädigte. Deshalb konnte der heute Einjährige Arme und Beine der rechten Körperhälfte nicht benutzen. Auch im Gesicht machten sich die Gehirnschäden bemerkbar – das rechte Auge zuckte häufig und sein Lächeln war verzerrt. Da die Eltern das Nabelschnurblut ihres Babys nach der Geburt bei einem privaten Anbieter eingelagert hatten, konnte es im Rahmen einer Studie an der Duke University zur Anwendung kommen. Die Transplantation der Stammzellen nahm 15 Minuten in Anspruch und wurde intravenös in den Arm des Kindes verabreicht. Bereits wenige Wochen nach der Übertragung der Nabelschnurblut-Stammzellen zeigten sich erste Erfolge: Der Kleine benutzt nun auch seinen rechten Arm und kann sich inzwischen selbständig aus der Bauchlage in eine sitzende Position bringen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.