Nabelschnurblut: Die Zahl der Anwendungen steigt

Cord Blood Registry, VITA 34 und Viacord – allesamt private Nabelschnurblutbanken – haben eine Statistik über die Nutzung von persönlichem Nabelschnurblut herausgebracht. Demnach stieg die Zahl der Anwendungen von 2007 bis 2008 um 64 Prozent. Im Vergleich zu 2006 betrug die Zunahme sogar 370 Prozent. Am häufigsten wurden die Stammzellen aus Nabelschnurblut bei Hirnschäden, Diabetes Typ-1, Leukämie und Sichelzellanämie herangezogen. In 75 Prozent der Fälle wurde es auf den eigentlichen Spender, in 25 Prozent auf nahe Verwandte übertragen. Bei der Durchführung von Nabelschnurblut-Transplantationen und auch in der Forschung mit dessen Zellen ist die USA führend. Deutschland zieht nach: Anfang 2009 startete in München eine Studie zur Anwendung von Nabelschnurblut bei Kindern mit Diabetes Typ-1.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag (siehe unten).

Tags: ,

Kommentar hinterlassen