Nabelschnurblut: ”Deutsche Stiftung Leben schenken” fördert Spende

Seit Oktober 2008 ist das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um eine Stiftung reicher. Mit einem Stammkapital von 60.000 Euro aus dem Privatvermögen der Gründerin Dr. Marlena Robin-Winn wird die ”Deutsche Stiftung Leben schenken” die Nabelschnurblutspende unterstützen und Wissenschaftler fördern, die neue Therapiemöglichkeiten erforschen. Stiftungsgründerin Robin-Winn, die sich um weitere Spenden und Zustiftungen bemüht, hatte 1996 das NKR gegründet, das heute die drittgrößte Stammzelldatenbank Deutschlands ist. Dafür kooperiert das Register bundesweit mit 80 Kliniken. Stammzellen aus Nabelschnurblut können gegen Krankheiten wie Leukämie, Hirnschäden oder Typ-1-Diabetes eingesetzt werden. Zwei Forschergruppen der MHH arbeiten derzeit mit den Zellen, um weitere Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln: Sie versuchen, mit Hilfe der Stammzellen Knochengewebe zu züchten (Tissue Engineering) und Impfstoffe gegen HIV und Hepatitis C zu entwickeln (Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 16. Dezember 2008).

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4 Kommentare
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  1. [...] Erfolgschancen und ein vergleichbar geringes Rückfallrisiko wie eine nicht vollständig passende Knochenmarkspende. Denn wenn kein Spender mit hundertprozentig übereinstimmenden Gewebemerkmalen gefunden wird, muss [...]

  2. also ich würde von meinem baby nabelschnur blut spenden.
    viele grüsse
    f.a

  3. wenn es der Menscheit hilft finde ich es gut man muss immer wieder wie im Leben neue wege ausprobieren.

  4. [...] Allerdings darf man hier nicht verallgemeinern, denn es gibt noch durchaus Menschen, die durch ihr Nabelschnurblut eine Knochenmarkspende geben und dadurch anderen Menschen das Leben retten – ganz ohne persönlichen Vorteil, abgesehen davon, [...]

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