Innovationspreis für Zellvermehrung

Ist die Anzahl der Stammzellen im Nabelschnurblut bald nicht mehr der limitierende Faktor für die Anwendung? Der Innovationspreis, der im Rahmen der Biopolitik-Konferenz auf der Internationalen Messe BIOTECHNICA in Hannover vergeben wurde, ging an den Zellbiologen Dr. Tobias May. Der Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig entwickelte ein Zellvermehrungsverfahren: Ein Stimulus vermittelt differenzierten Zellen das Signal in den Tumorstatus zu wechseln. Charakteristisch für dieses Stadium ist das überdimensionierte Wachstum der Zellen. Ein weiterer Stimulus stoppt anschließend diese Immortalisierung – somit ist das Verfahren gut steuerbar. Die Ergebnisse wurden zunächst an Fibroblasten und Blutgefäßzellen erzielt, aber auch Stammzellen, wie sie auch im Nabelschnurblut vorkommen, sind dafür geeignet: ”Die Methode funktioniert unabhängig von Spezies und Zelltyp”, erklärt Dr. Tobias May. Mehr Informationen finden Sie hier, hier und hier.

Tags: , ,

Kommentar hinterlassen

*