Frauen in der regenerativen Medizin: neue Vortragsreihe zur Stammzellforschung

Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) der Universität Leipzig veranstaltet ab sofort regelmäßig Vorträge von und mit Spitzenforscherinnen im Bereich der Stammzellmedizin. Prof. Dr. Anna Wobus vom IPK Gatersleben wird am 11. März um 14 Uhr im Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie den Eröffnungsvortrag halten.

Prof. Wobus beschäftigt sich seit fast 30 Jahren mit den außergewöhnlichen Eigenschaften von Stammzellen, ihrer Vermehrungsfähigkeit und ihrer hohen Entwicklungsfähigkeit. Im Interview mit nabelschnurblut-experten.de sprach sie sich daher auch für eine Langzeitaufbewahrung von Nabelschnurblut aus: ”Bei Stammzellen aus dem Nabelschnurblut handelt es sich um Stammzellen mit einer relativ hohen Plastizität im Vergleich zu anderen adulten Stammzellquellen. Die Stammzellen können leicht isoliert und rein gewonnen werden. Sowohl die allgemeine Einlagerung in öffentliche Stammzellbanken als auch die individualisierte Einlagerung von Nabelschnurblut sind deshalb zu begrüßen”, so Wobus.

Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) wurde im Oktober 2006 an der Universität Leipzig gegründet. Ziel ist es, exzellent qualifizierte und translationsorientierte Experten und Expertinnen im Bereich der regenerativen Medizin auszubilden. Dabei sollen neue diagnostische und therapeutische Konzepte, z.B. mit Nabelschnurblut, entwickelt und diese effektiv in die klinische Anwendung übertragen werden. Mit seiner neuen Vortragsreihe “FIRM – Frauen in der regenerativen Medizin” möchte das TRM renommierten Wissenschaftlerinnen und engagierten Nachwuchswissenschaftlerinnen ein Podium geben, auf dem neben wissenschaftlichen Ergebnissen der regenerativen Medizin und Stammzellforschung auch über Karrierewege in der Wissenschaft diskutiert wird.

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