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	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; News &amp; Visionen</title>
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		<title>Experten fordern verstärkte Aufklärung von Schwangeren über Nabelschnurbluteinlagerung</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 15:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Ärzte Zeitung aktuell berichtet, ist die Aufklärung werdender Mütter über die Möglichkeiten der Konservierung von Nabelschnurblut heute noch nicht ausreichend. Infolge werde nur bei etwa 3% aller Geburten das Nabelschnurblut entnommen. Experten forderten daher auf einem Gynäkologenkongress in Düsseldorf im März eine umfassende und grundsätzliche Aufklärung der Schwangeren.
PD Dr. Volker Jacobs von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Ärzte Zeitung aktuell berichtet, ist die Aufklärung werdender Mütter über die Möglichkeiten der Konservierung von Nabelschnurblut<strong> </strong>heute noch nicht ausreichend. Infolge werde nur bei etwa 3% aller Geburten das Nabelschnurblut entnommen. Experten forderten daher auf einem Gynäkologenkongress in Düsseldorf im März eine umfassende und grundsätzliche Aufklärung der Schwangeren.</p>
<p>PD Dr. Volker Jacobs von der Uniklinik Köln sagte im Rahmen eines ”Meet the Expert”, dass das Therapiepotential von Stammzellen aus Nabelschnurblut in Deutschland bislang unterschätzt werde. Er verwies dabei auf Studien, etwa bei Typ-1-Diabetes, sowie auf weltweit aktive Forschungen zum Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut bei bioartifiziellen Herzklappen und neurodegenerativen Erkrankungen. Mehr als 400 Kinder seien bis heute mit ihrem eigenen Nabelschnurblut behandelt worden. Jacobs forderte angesichts dieser Zahlen, dass Annahmen, wonach der Einsatz von autologem Nabelschnurblut sehr unwahrscheinlich sei, revidiert werden müssten.</p>
<p>Ein beeindruckendes Beispiel für eine solche autologe Nabelschnurblut-Therapie stellte Prof. Arne Jensen von der Campus Klinik Bochum im Anschluss vor. Er hatte im Januar 2009 gemeinsam mit Ärzten der Unikinderklinik Bochum einen 2-jährigen Jungen behandelt, der infolge eines Herzstillstandes einen Hirnschaden erlitt. In Videos wurde deutlich, dass der Junge, der vor der Behandlung tetraspastisch gelähmt war und in einer Art Wachkoma lag, von der Therapie deutlich profitierte. Er konnte wenige Wochen nach der Transplantation wieder sitzen, lächeln, spricht heute wieder einfache Worte und lernt laufen.</p>
<p>Wie genau die Wirkweise der Nabelschnurblut-Stammzellen bei Hirnschädigungen ist, ist derzeit noch ungeklärt und weiterhin Gegenstand der Forschung. Man vermutet, dass die Stammzellen Botenstoffe und Wachstumsfaktoren ausschütten, die eine Neuroregeneration anregen. Dass sich die Stammzellen in Neuronen umwandeln, sei eher unwahrscheinlich. Jensen hat seit Januar 2009 zwei weitere Heilversuche unternommen. In den USA laufen aktuell zwei klinische Studien mit insgesamt 200 Patienten, die die optimale Dosis und die Sicherheit des Verfahrens untersuchen.</p>
<p>Fazit der Veranstaltung: Immer mehr Therapien mit Stammzellen aus Nabelschnurblut schaffen den Sprung von der experimentellen Phase in klinische Studien. Und bereits heute gibt es ein breites Anwendungsgebiet für Stammzellen aus Nabelschnurblut &#8211; sowohl im allogenen, als auch autologen Bereich. Angesichts dieser Entwicklung sprachen sich beide Experten dafür aus, dass der betreuende Gynäkologe Schwangere aktiv zu diesem Thema berät, damit sie die für sich richtige Entscheidung hinsichtlich der Einlagerung von Nabelschnurblut treffen kann.</p>
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		<title>Nabelschnurblut: Aufsatz von Prof. David T. Harris</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 12:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung mit Nabelschnurblut]]></category>

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		<description><![CDATA[Die medizinische Forschung zum Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut läuft ununterbrochen weiter. Weltweit sind Mediziner damit beschäftigt, neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, bei denen aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen Verwendung finden. Ein wichtiger Vertreter in diesem Forschungsbereich ist der US-Mediziner David T. Harris, der an der Universität in Tucson/Arizona als Professor für Mikrobiologie und Immunologie tätig ist.
Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die medizinische Forschung zum Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut läuft ununterbrochen weiter. Weltweit sind Mediziner damit beschäftigt, neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, bei denen aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen Verwendung finden. Ein wichtiger Vertreter in diesem Forschungsbereich ist der US-Mediziner David T. Harris, der an der Universität in Tucson/Arizona als Professor für Mikrobiologie und Immunologie tätig ist.</p>
<p>Nach seinem Abschluss in Biologie, Psychologie und Mathematik an der Wake Forest Universität in Winston-Salem, North Carolina im Jahr 1978 absolvierte er ein Studium an der Bowman Gray Medical School, die er 1982 mit einem Doktortitel in Mikrobiologie und Immunologie verließ. David T. Harris ist seit 1989 an der Universität von Arizona in Tucson beschäftigt. Außerdem ist er Mitglied des Wissenschaftlich-Medizinischen Beirates von <a href="http://www.cordblood.com" target="_blank">Cord Blood Registry</a>, der weltweit größten privaten Nabelschnurblutbank mit Sitz in San Bruno, Kalifornien. Zudem hat Prof. Harris auch die Position des wissenschaftlichen Direktors der Cord Blood Registry inne.</p>
<p>Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit hat sich David T. Harris unter anderem mit zellulärer Immunologie beschäftigt und insgesamt mehr als 300 Fachbeiträge publiziert. Die bisherigen Erfolge des therapeutischen Einsatzes von Stammzellen, die aus Nabelschnurblut gewonnen wurden, hat Prof. Harris in einem Aufsatz zusammengefasst. Diese Arbeit mit dem Titel &#8220;<a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122614193/PDFSTART" target="_blank">Non-haematological uses of cord blood stem cells</a>&#8221; wurde im Oktober 2009 im British Journal of Haematology veröffentlicht.</p>
<p>In seinem Aufsatz geht Harris auf verschiedene Einsatzgebiete von Stammzellen ein und verdeutlicht die Vorteile, die Stammzellen aus Nabelschnurblut beispielsweise gegenüber embryonalen Stammzellen aufweisen. So führten unter anderem die ethischen Diskussionen um den Einsatz von embryonalen Stammzellen dazu, dass man sich verstärkt dem Nabelschnurblut als Stammzell-Quelle annahm. Stammzellen aus Nabelschnurblut zeichnen sich durch ihre einmalige Fähigkeit aus, sich pluripotent ausdifferenzieren zu können, weshalb sie eine geeignete Alternative für embryonale Stammzellen darstellen. Wie David T. Harris im Abschlussteil seines Aufsatzes formuliert, ist er davon überzeugt, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut die beste Alternative zu embryonalen Stammzellen sind.</p>
<p>David T. Harris zufolge konnten bislang mit Hilfe von Stammzellen aus Nabelschnurblut Erfolge bei der Behandlung von Schlaganfällen sowie von verletztem Nervengewebe und bei Rückenmarksverletzungen erzielt werden. Stammzellen aus Nabelschnurblut sind zudem in der Lage, die Heilung von geschädigtem Knochengewebe zu beschleunigen. Im Rahmen der Behandlung von Typ-1-Diabetes erwiesen sich Stammzellen aus Nabelschnurblut ebenfalls in vielen Fällen als erfolgreich.</p>
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		<title>Weitere Möglichkeit zur Vermehrung von Nabelschnurblut-Stammzellen entdeckt</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Vermehrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere Forschungsgruppen weltweit arbeiten an Verfahren zur Vermehrung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut. Während einige Verfahren bereits in klinischen Studien überprüft werden, gehen Forscher der Duke University einen ganz neuen Weg, um Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu vermehren.
Bisher war der natürliche Wachstumsfaktor Pleitrophin nur für seinen stimulierenden Effekt auf Nervenzellen bekannt. Forscher der Duke University [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere Forschungsgruppen weltweit arbeiten an Verfahren zur <strong>Vermehrung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut</strong>. Während einige Verfahren bereits in klinischen Studien überprüft werden, gehen Forscher der Duke University einen ganz neuen Weg, um Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu vermehren.</p>
<p>Bisher war der natürliche Wachstumsfaktor Pleitrophin nur für seinen stimulierenden Effekt auf Nervenzellen bekannt. Forscher der Duke University in Durham fanden nun jedoch heraus, dass dieser auch die Fähigkeit hat, die blutbildenden Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zur Vermehrung anzuregen. Zudem bewirkte die Gabe von Pleitrophin nach einer Ganzkörperbestrahlung bei Mäusen eine zehnfach schnellere Regeneration des Knochenmarks.</p>
<p>Die Forscher müssen vor der Anwendung des Verfahrens beim Menschen jedoch noch nachweisen, dass Pleitrophin keine Krebszellen erzeugt. ”Leider stehen bis heute keine löslichen Wachstumsfaktoren zur Verfügung, die erwiesenermaßen menschliche Stammzellen für therapeutische Zwecke zur Vermehrung anregen können&#8221;, sagt John P. Chute vom Forschungsteam der Duke.</p>
<p>Hingegen hatte ein Team von Wissenschaftlern des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle kürzlich veröffentlicht, dass sie <a title="Nabelschnurblutvermehrung ist in vielen Labors Alltag" href="http://www.nabelschnurblut-experten.de/nabelschnurblut-neues-verfahren-zur-vermehrung-von-stammzellen/1579" target="_blank">Stammzellen aus Nabelschnurblut</a> im Labor durch die Einschleusung eines Proteins, das den Notch-Signalweg anspricht, erfolgreich vermehren konnten. Die damit in den Zellen ausgelösten Reaktionen führten dazu, dass der Gehalt der Stammzellen sich um mehr als das 160-fache erhöhte. Die vermehrten Stammzellen wurden in einer Studie bei der Behandlung von zehn Leukämiepatienten eingesetzt. Sieben von ihnen waren ein Jahr nach der Therapie erkrankungsfrei. In folgenden Studienphasen muss nun die Sicherheit des Verfahrens nachgewiesen werden.</p>
<p>Bereits 2004 hatten israelischen Forschern das erste Verfahren zur Stammzellvermehrung namens StemEx vorgestellt. Dieses befindet sich mittlerweile in einer Phase III Studie mit 100 Patienten. Es wird im Jahr 2011 mit der Markteinführung des Produkts gerechnet.</p>
<p>Die Vermehrung von Nabelschnurblut- Stammzellen ist deshalb so bedeutend, weil Nabelschnurblut von Natur aus nur eine begrenzte Menge Stammzellen enthält &#8211; vor allem bei der Behandlung von erwachsenen Krebspatienten ein limitierender Faktor. Die Zulassung eines dieser Verfahren wäre daher ein bahnbrechender Fortschritt, um Stammzellen aus dem Nabelschnurblut für die medizinische Anwendung attraktiver zu machen.</p>
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		<title>Forschung: Knochenmark als Versteck für HI-Viren</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 07:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Knochenmark]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Vor- und Nachteile]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie US-amerikanische Forscher vor kurzem feststellten, können HI-Viren im Knochenmark eine medikamentöse Behandlung unbeschadet überdauern. Die bisherige Annahme, die Stammzellen-Quelle Knochenmark sei HI-Viren gegenüber widerstandsfähig, ist damit widerlegt. Dies berichtet die populärwissenschaftliche Zeitschrift  &#8220;bild der wissenschaft&#8221; auf ihrer Website.
Wie Dr. Kathleen Collins und ihr Team von der Universität Michigan bei der Untersuchung von HIV-infiziertem Knochenmarkproben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie US-amerikanische Forscher vor kurzem feststellten, können HI-Viren im Knochenmark eine medikamentöse Behandlung unbeschadet überdauern. Die bisherige Annahme, die Stammzellen-Quelle Knochenmark sei HI-Viren gegenüber widerstandsfähig, ist damit widerlegt. Dies berichtet die populärwissenschaftliche Zeitschrift  &#8220;bild der wissenschaft&#8221; auf ihrer Website.</p>
<p>Wie Dr. Kathleen Collins und ihr Team von der Universität Michigan bei der Untersuchung von HIV-infiziertem Knochenmarkproben feststellten, können sich die zu den Retroviren gehörenden Erreger wiederholt im Körper ausbreiten, sobald entsprechende antivirale Medikamente abgesetzt werden. Der Grund dafür ist, dass als latent infiziert bezeichnete Zellen, wie sie beispielsweise im Knochenmark vorkommen, sich mit zeitlicher Verzögerung vermehren und somit dem HI-Virus eine Art Versteck bietet. Derartige latent infizierte Zellen wurden bereits im Augen-, Hirn- und Hodengewebe identifiziert.</p>
<p>Die US-amerikanische Medizinerin Dr. Kathleen Collins sieht die Hauptaufgabe der Forschung darin, gezielte Behandlungsmethoden für latent infizierte Zellen zu entwickeln. Dahinter steht wiederum die Absicht, HIV-Infizierten eine lebenslange Behandlung zu ersparen.</p>
<p>Diese neue Entdeckung relativiert die Unbedenklichkeit von Knochenmark als Quelle von Stammzellen und rückt die Möglichkeit, Stammzellen aus Nabelschnurblut für Therapiezwecke zu nutzen, in ein positiveres Licht. Das Risiko, dass ein Kind einer HIV-positiven Mutter sich bei der Geburt mit dem AIDS-Erreger ansteckt, liegt bei unter zwei Prozent, wenn entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Dazu gehören unter anderem eine antiretrovirale Behandlung der Mutter während der Schwangerschaft, eine Entbindung per Kaiserschnitt und der Verzicht aufs Stillen. Zudem weisen Stammzellen aus Nabelschnurblut prinzipiell ein geringes Risiko auf, mit Viren verunreinigt zu sein, wie die Diplom-Chemikerin Susanne Donner und die Diplombiologin Angela Winter in ihrer Arbeit &#8220;Stand der Forschung und der therapeutischen Anwendung von Nabelschnurblutstammzellen&#8221; mit Verweis auf eine Publikation von Prof. Colin McGuckin aus dem Jahr 2006 erwähnen. Der Blutkreislauf eines ungeborenen Kindes ist durch die so genannte Plazentaschranke vom mütterlichen Blutkreislauf getrennt. Die Plazenta hat unter anderem auch die Fähigkeit, Viren zurückzuhalten. Dies ist auch der Grund, weshalb eine HIV-positive Mutter ihr Kind nicht automatisch mit dem Virus infiziert.</p>
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		<title>Zweite Studie zur Behandlung von Zerebraler Lähmung mit Nabelschnurblut gestartet</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
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Die FDA, die Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten, hat kürzlich eine klinische Studie des Medical Colleges of Georgia in Augusta (USA) zugelassen, die die Sicherheit und Wirksamkeit der Transplantation körpereigener Nabelschnurblutstammzellen bei Patienten mit zerebraler Lähmung, einer Form der kindlichen Hirnschädigung, belegen soll. Es ist die zweite Studie auf diesem Gebiet, aber weltweit die erste, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die FDA, die Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten, hat kürzlich eine klinische Studie des Medical Colleges of Georgia in Augusta (USA) zugelassen, die die Sicherheit und Wirksamkeit der Transplantation <strong>körpereigener Nabelschnurblutstammzellen</strong> bei Patienten mit zerebraler Lähmung, einer Form der kindlichen Hirnschädigung, belegen soll. Es ist die zweite Studie auf diesem Gebiet, aber weltweit die erste, die kontrolliert durchgeführt wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die doppelblind- und placebo-kontrollierte Studie ist ausgelegt für 40 Teilnehmer im Alter von zwei bis zwölf Jahren, deren Nabelschnurblut während der Geburt entnommen wurde und bei der amerikanischen <a title="Nabelschnurblutbank in Amerika - CBR" href="http://www.cordblood.com/?fbid=JC9aCjgI6zy" target="_blank">Nabelschnurblutbank Cord Blood Registry (CBR)</a> in Tucson/ Arizona eingelagert wurde. Zugelassen sind Patienten, die bis zu einem Alter von zwölf Monaten nicht sitzen und bis zum Alter von 18 Monaten nicht laufen konnten. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das Studienprotokoll sieht vor, dass die Hälfte der Patienten nach neurologischen Voruntersuchungen sofort die eigenen Stammzellen aus der Nabelschnur erhält, die übrigen Patienten dienen als Vergleichsgruppe und erhalten zunächst keine Stammzelltherapie. Nach drei Monaten findet eine ärztliche Beurteilung statt. Im Anschluss bekommt auch die bisherige Vergleichsgruppe Nabelschnurblutstammzellen injiziert, nach weiteren drei sowie sechs Monaten wird eine erneute Bewertung des Zustandes aller Testpersonen durchgeführt, bei der vor allem die motorischen Fähigkeiten und die neurologische Entwicklung beurteilt werden. Die Studie soll voraussichtlich im Februar 2013 abgeschlossen sein.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Kinder mit Zerebraler Lähmung, einer Form der kindlichen Hirnschädigung, weisen Entwicklungshemmungen, Muskelschwäche, Probleme mit der Muskelkoordination, sowie Beeinträchtigungen in den Bewegungsabläufen auf. Die selbstständige Bewältigung des Alltags ist dadurch für sie erschwert. Bisher kann die Zerebrale Lähmung nicht ursächlich geheilt werden, die Ausprägung kann jedoch durch geeignete Therapiemaßnahmen, wie Phyiotherapie, abgeschwächt werden. Auslöser für diese Erkrankung können Hirnverletzungen durch Unfälle, Infektionen oder auch ein Sauerstoffmangel des Gehirns während der Schwangerschaft bzw. der Geburt oder während der ersten Lebensjahre sein. Etwa ein bis zwei von 1.000 Neugeborenen sind in Deutschland jedes Jahr von dieser Krankheit betroffen, wobei für Frühgeborene ein wesentlich höheres Risiko besteht.</span></p>
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