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	<title>Nabelschnurblut: Experten im Gespräch &#187; News &amp; Visionen</title>
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		<title>Stammzellen im Einsatz gegen Herzschwäche</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 09:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer europaweiten Studie wollen zwei Pioniere der Stammzellforschung die Anerkennung von adulten Stammzellen als Arzneimittel bei Herzinsuffizienz erreichen. Das Projekt steht unter der Leitung des Rostocker Herzchirurgen Prof. Gustav Steinhoff und des Düsseldorfer Kardiologen Bodo-Eckehard Strauer, beide Leiter des Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie (RTC) der Universität Rostock. Die Besonderheit der Studie liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Prof. Dr. med. Bodo Eckehard Strauer" src="http://www.cardiac-stemcell-therapy.com/userfiles/image/bodo_e_strauer.jpg" alt="" width="180" height="242" />In einer europaweiten Studie wollen zwei Pioniere der Stammzellforschung die Anerkennung von adulten Stammzellen als Arzneimittel bei <a title="Stammzelltherapie bei Herzschwäche" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/forschung-stammzelltherapie-bei-herzschwaeche_aid_639510.html" target="_blank">Herzinsuffizienz</a> erreichen. Das Projekt steht unter der Leitung des Rostocker Herzchirurgen Prof. Gustav Steinhoff und des Düsseldorfer Kardiologen Bodo-Eckehard Strauer, beide Leiter des <a title="Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie" href="Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie" target="_blank">Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie</a> (RTC) der Universität Rostock.</p>
<p>Die Besonderheit der Studie liegt in ihrem großen Umfang begründet: Ab 2012 sollen im Rahmen des Projekts mehr als 3.000 Patienten in bis zu 20 Kliniken mit Stammzellen behandelt werden.  In den vergangenen zehn Jahren gab es weltweit mehr als 100 solcher Studien, in denen insgesamt 10.000 Menschen behandelt wurden. 60 Prozent der behandelten Patienten berichteten im Anschluss an die Therapie von einer Verbesserung der Lebensqualität. Die Pumpleistung des Herzens besserte sich und sie waren körperlich leistungsfähiger, als Patienten, die z.B. ausschließliche einen Bypass erhalten hatten.</p>
<p>Obwohl beide Mediziner für diese Studie Stammzellen zur Behandlung einsetzen, gehen sie doch nach unterschiedlichen Methoden vor. Während <a title="Video des RTC Rostock" href="http://www.nabelschnurblut-tv.de/allgemein/hoffnung-fur-herzkranke-dank-stammzelltherapie/706" target="_blank">Steinhoff</a> die zuvor aus dem Knochenmark der Patienten gewonnenen Stammzellen während Bypass- Operationen am offenen Herzen direkt in den Herzmuskel injiziert, verwendet der Düsseldorfer Kardiologe Strauer einen Katheter, um die Stammzellen zum Herzen zu führen. Dort siedeln sich die Stammzellen dann an und unterstützen das erkrankte Herzgewebe bei der Regeneration. Der Vorteil dieser Therapieform liegt nach Angaben von Strauer und Steinhoff darin, dass durch den Einsatz von Stammzellen nicht nur die Symptome, sondern die tatsächlichen Ursachen der Erkrankung behandelt werden.</p>
<p>In einem <a title="“Nabelschnurblut-Stammzellen bewirken Neubildung von Gefäßen”" href="http://www.nabelschnurblut-experten.de/nabelschnurblut-stammzellen-bewirken-neubildung-von-gefaessen/27" target="_blank">Interview auf nabelschnurblut-experten.de</a> sagte Steinhoff: &#8220;Unsere Forschungsergebnisse belegen, dass zerstörtes oder beschädigtes Herzgewebe nachwachsen kann, und zwar mit Hilfe der Stammzelltherapie.&#8221; Über Nebenwirkungen dieser Behandlung ist den beiden Medizinern zufolge bislang nichts bekannt.</p>
<p>Herzinsuffizienz, im Volksmund auch als Herzschwäche bekannt, ist auch in Deutschland weit verbreitet. 1,2 Millionen Menschen sind allein in der Bundesrepublik betroffen. Zu den häufigsten Ursachen zählen Bluthochdruck und Herzinfarkte.</p>
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		<title>Nabelschnurblut: Ernst-Derra-Preis für Rostocker Herzforscher</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 14:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fallot'sche Tetralogie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der ehemalige Rostocker Herzchirurg Dr. Can Yerebakan (im Foto links) erhielt vergangene Woche in Stuttgart den diesjährigen Ernst-Derra-Preis für seine Forschung zu innovativen Therapien bei Herzfehlern. Im Rahmen seiner Habilitationsarbeit mit dem Titel  „Regenerative Therapieoptionen der rechtsventrikulären Dysfunktion bei angeborenen Herzfehlern“ (2010) konnte er u.a. nachweisen, dass sich die Funktion des Herzens durch Injektion von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2011/02/Preisverleihung-Nabelschnurblut-Yerebakan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1889" title="Preisverleihung Nabelschnurblut Yerebakan" src="http://www.nabelschnurblut-experten.de/wp-content/uploads/2011/02/Preisverleihung-Nabelschnurblut-Yerebakan-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>Der ehemalige Rostocker Herzchirurg Dr. Can Yerebakan (im Foto links) erhielt vergangene Woche in Stuttgart den diesjährigen Ernst-Derra-Preis für seine Forschung zu innovativen Therapien bei <a title="Herzfehler" href="http://www.derwesten.de/sport/basketball/Herzfehler-schuld-am-Tod-des-US-Basketballers-id4373372.html" target="_blank">Herzfehlern</a>.</p>
<p>Im Rahmen seiner Habilitationsarbeit mit dem Titel  „Regenerative Therapieoptionen der rechtsventrikulären  Dysfunktion bei angeborenen Herzfehlern“ (2010) konnte er u.a. nachweisen, dass sich die Funktion des Herzens durch Injektion  von körpereigenen <strong>Stammzellen aus dem Nabelschnurblut</strong> direkt in den Herzmuskel  verbessert. Offenbar hat das Nabelschnurblut positive Effekte auf die Gefäßdichte  des Herzmuskels. Bereits 2009 hatte er in einem Großtiermodell mit Schafen gezeigt, dass Nabelschnurblut-Stammzellen die Herzleistung bei angeborenem Herzfehler verbessern (Abstract in <a title="zum Abstract" href="http://www.cognizantcommunication.com/filecabinet/Cell/ct18abs8.html#ct18abs84" target="_blank">Cell Transplantation</a>).</p>
<p>„Die Ergebnisse dieser Studie zeigen ein großes Potenzial von  Nabelschnurblut-Stammzellen für die  Behandlung angeborener Herzfehler“,  sagte Yerebakan 2009 bei der Veröffentlichung der Ergebnisse. „Da wir im Tierversuch keinerlei Nebenwirkungen der  Therapie beobachtet haben, könnte man jetzt eine klinische Studie zu  diesem Thema konzipieren.“</p>
<p>Die Ergebnisse aus dem Großtiermodell sollen die Lebensqualität von Patienten  mit angeborenen Herzfehlern verbessern. In Deutschland kommen im Jahr durchschnittlich 6.000 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt, die meisten mit einem Ventrikelseptumdefekt (Loch in der Herzscheidewand). Yerebakan hatte an einer weniger häufigen, jedoch nicht minder schwierigen Fehlbildung, der <a title="Nabelschnurblut-Behandlung bei Fallot'scher Tetralogie" href="https://www.uni-rostock.de/presse/alle-meldungen/detailansicht-der-news/news-artikel/nabelschnurblut-stammzellen-verbessern-herzleistun/" target="_blank">Fallot&#8217;schen Tetralogie</a> geforscht und die Machbarkeit und Sicherheit einer Behandlung mit Nabelschnurblut-Stammzellen nachgewiesen.</p>
<p>Yerebakan, der seit Herbst 2010 am Children&#8217;s National Heart Institute in Washington D.C. arbeitet, nahm den mit 5.000 Euro dotierten Preis auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie entgegen.</p>
<p><em>Foto: Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie Universität Rostock (RTC)</em></p>
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		<title>Experten fordern verstärkte Aufklärung von Schwangeren über Nabelschnurbluteinlagerung</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 15:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Ärzte Zeitung aktuell berichtet, ist die Aufklärung werdender Mütter über die Möglichkeiten der Konservierung von Nabelschnurblut heute noch nicht ausreichend. Infolge werde nur bei etwa 3% aller Geburten das Nabelschnurblut entnommen. Experten forderten daher auf einem Gynäkologenkongress in Düsseldorf im März eine umfassende und grundsätzliche Aufklärung der Schwangeren. PD Dr. Volker Jacobs von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Ärzte Zeitung aktuell berichtet, ist die Aufklärung werdender Mütter über die Möglichkeiten der Konservierung von Nabelschnurblut<strong> </strong>heute noch nicht ausreichend. Infolge werde nur bei etwa 3% aller Geburten das Nabelschnurblut entnommen. Experten forderten daher auf einem Gynäkologenkongress in Düsseldorf im März eine umfassende und grundsätzliche Aufklärung der Schwangeren.</p>
<p>PD Dr. Volker Jacobs von der Uniklinik Köln sagte im Rahmen eines ”Meet the Expert”, dass das Therapiepotential von Stammzellen aus Nabelschnurblut in Deutschland bislang unterschätzt werde. Er verwies dabei auf Studien, etwa bei Typ-1-Diabetes, sowie auf weltweit aktive Forschungen zum Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut bei bioartifiziellen Herzklappen und neurodegenerativen Erkrankungen. Mehr als 400 Kinder seien bis heute mit ihrem eigenen Nabelschnurblut behandelt worden. Jacobs forderte angesichts dieser Zahlen, dass Annahmen, wonach der Einsatz von autologem Nabelschnurblut sehr unwahrscheinlich sei, revidiert werden müssten.</p>
<p>Ein beeindruckendes Beispiel für eine solche autologe Nabelschnurblut-Therapie stellte Prof. Arne Jensen von der Campus Klinik Bochum im Anschluss vor. Er hatte im Januar 2009 gemeinsam mit Ärzten der Unikinderklinik Bochum einen 2-jährigen Jungen behandelt, der infolge eines Herzstillstandes einen Hirnschaden erlitt. In Videos wurde deutlich, dass der Junge, der vor der Behandlung tetraspastisch gelähmt war und in einer Art Wachkoma lag, von der Therapie deutlich profitierte. Er konnte wenige Wochen nach der Transplantation wieder sitzen, lächeln, spricht heute wieder einfache Worte und lernt laufen.</p>
<p>Wie genau die Wirkweise der Nabelschnurblut-Stammzellen bei Hirnschädigungen ist, ist derzeit noch ungeklärt und weiterhin Gegenstand der Forschung. Man vermutet, dass die Stammzellen Botenstoffe und Wachstumsfaktoren ausschütten, die eine Neuroregeneration anregen. Dass sich die Stammzellen in Neuronen umwandeln, sei eher unwahrscheinlich. Jensen hat seit Januar 2009 zwei weitere Heilversuche unternommen. In den USA laufen aktuell zwei klinische Studien mit insgesamt 200 Patienten, die die optimale Dosis und die Sicherheit des Verfahrens untersuchen.</p>
<p>Fazit der Veranstaltung: Immer mehr Therapien mit Stammzellen aus Nabelschnurblut schaffen den Sprung von der experimentellen Phase in klinische Studien. Und bereits heute gibt es ein breites Anwendungsgebiet für Stammzellen aus Nabelschnurblut &#8211; sowohl im allogenen, als auch autologen Bereich. Angesichts dieser Entwicklung sprachen sich beide Experten dafür aus, dass der betreuende Gynäkologe Schwangere aktiv zu diesem Thema berät, damit sie die für sich richtige Entscheidung hinsichtlich der Einlagerung von Nabelschnurblut treffen kann.</p>
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		<title>Nabelschnurblut: Aufsatz von Prof. David T. Harris</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 12:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung mit Nabelschnurblut]]></category>

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		<description><![CDATA[Die medizinische Forschung zum Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut läuft ununterbrochen weiter. Weltweit sind Mediziner damit beschäftigt, neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, bei denen aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen Verwendung finden. Ein wichtiger Vertreter in diesem Forschungsbereich ist der US-Mediziner David T. Harris, der an der Universität in Tucson/Arizona als Professor für Mikrobiologie und Immunologie tätig ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die medizinische Forschung zum Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut läuft ununterbrochen weiter. Weltweit sind Mediziner damit beschäftigt, neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, bei denen aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen Verwendung finden. Ein wichtiger Vertreter in diesem Forschungsbereich ist der US-Mediziner David T. Harris, der an der Universität in Tucson/Arizona als Professor für Mikrobiologie und Immunologie tätig ist.</p>
<p>Nach seinem Abschluss in Biologie, Psychologie und Mathematik an der Wake Forest Universität in Winston-Salem, North Carolina im Jahr 1978 absolvierte er ein Studium an der Bowman Gray Medical School, die er 1982 mit einem Doktortitel in Mikrobiologie und Immunologie verließ. David T. Harris ist seit 1989 an der Universität von Arizona in Tucson beschäftigt. Außerdem ist er Mitglied des Wissenschaftlich-Medizinischen Beirates von <a href="http://www.cordblood.com" target="_blank">Cord Blood Registry</a>, der weltweit größten privaten Nabelschnurblutbank mit Sitz in San Bruno, Kalifornien. Zudem hat Prof. Harris auch die Position des wissenschaftlichen Direktors der Cord Blood Registry inne.</p>
<p>Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit hat sich David T. Harris unter anderem mit zellulärer Immunologie beschäftigt und insgesamt mehr als 300 Fachbeiträge publiziert. Die bisherigen Erfolge des therapeutischen Einsatzes von Stammzellen, die aus Nabelschnurblut gewonnen wurden, hat Prof. Harris in einem Aufsatz zusammengefasst. Diese Arbeit mit dem Titel &#8220;<a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122614193/PDFSTART" target="_blank">Non-haematological uses of cord blood stem cells</a>&#8221; wurde im Oktober 2009 im British Journal of Haematology veröffentlicht.</p>
<p>In seinem Aufsatz geht Harris auf verschiedene Einsatzgebiete von Stammzellen ein und verdeutlicht die Vorteile, die Stammzellen aus Nabelschnurblut beispielsweise gegenüber embryonalen Stammzellen aufweisen. So führten unter anderem die ethischen Diskussionen um den Einsatz von embryonalen Stammzellen dazu, dass man sich verstärkt dem Nabelschnurblut als Stammzell-Quelle annahm. Stammzellen aus Nabelschnurblut zeichnen sich durch ihre einmalige Fähigkeit aus, sich pluripotent ausdifferenzieren zu können, weshalb sie eine geeignete Alternative für embryonale Stammzellen darstellen. Wie David T. Harris im Abschlussteil seines Aufsatzes formuliert, ist er davon überzeugt, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut die beste Alternative zu embryonalen Stammzellen sind.</p>
<p>David T. Harris zufolge konnten bislang mit Hilfe von Stammzellen aus Nabelschnurblut Erfolge bei der Behandlung von Schlaganfällen sowie von verletztem Nervengewebe und bei Rückenmarksverletzungen erzielt werden. Stammzellen aus Nabelschnurblut sind zudem in der Lage, die Heilung von geschädigtem Knochengewebe zu beschleunigen. Im Rahmen der Behandlung von Typ-1-Diabetes erwiesen sich Stammzellen aus Nabelschnurblut ebenfalls in vielen Fällen als erfolgreich.</p>
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		<title>Weitere Möglichkeit zur Vermehrung von Nabelschnurblut-Stammzellen entdeckt</title>
		<link>http://www.nabelschnurblut-experten.de/weitere-moglichkeit-zur-vermehrung-von-nabelschnurblut-stammzellen-entdeckt/1665</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News & Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelschnurblut]]></category>
		<category><![CDATA[Vermehrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere Forschungsgruppen weltweit arbeiten an Verfahren zur Vermehrung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut. Während einige Verfahren bereits in klinischen Studien überprüft werden, gehen Forscher der Duke University einen ganz neuen Weg, um Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu vermehren. Bisher war der natürliche Wachstumsfaktor Pleitrophin nur für seinen stimulierenden Effekt auf Nervenzellen bekannt. Forscher der Duke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere Forschungsgruppen weltweit arbeiten an Verfahren zur <strong>Vermehrung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut</strong>. Während einige Verfahren bereits in klinischen Studien überprüft werden, gehen Forscher der Duke University einen ganz neuen Weg, um Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu vermehren.</p>
<p>Bisher war der natürliche Wachstumsfaktor Pleitrophin nur für seinen stimulierenden Effekt auf Nervenzellen bekannt. Forscher der Duke University in Durham fanden nun jedoch heraus, dass dieser auch die Fähigkeit hat, die blutbildenden Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zur Vermehrung anzuregen. Zudem bewirkte die Gabe von Pleitrophin nach einer Ganzkörperbestrahlung bei Mäusen eine zehnfach schnellere Regeneration des Knochenmarks.</p>
<p>Die Forscher müssen vor der Anwendung des Verfahrens beim Menschen jedoch noch nachweisen, dass Pleitrophin keine Krebszellen erzeugt. ”Leider stehen bis heute keine löslichen Wachstumsfaktoren zur Verfügung, die erwiesenermaßen menschliche Stammzellen für therapeutische Zwecke zur Vermehrung anregen können&#8221;, sagt John P. Chute vom Forschungsteam der Duke.</p>
<p>Hingegen hatte ein Team von Wissenschaftlern des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle kürzlich veröffentlicht, dass sie <a title="Nabelschnurblutvermehrung ist in vielen Labors Alltag" href="http://www.nabelschnurblut-experten.de/nabelschnurblut-neues-verfahren-zur-vermehrung-von-stammzellen/1579" target="_blank">Stammzellen aus Nabelschnurblut</a> im Labor durch die Einschleusung eines Proteins, das den Notch-Signalweg anspricht, erfolgreich vermehren konnten. Die damit in den Zellen ausgelösten Reaktionen führten dazu, dass der Gehalt der Stammzellen sich um mehr als das 160-fache erhöhte. Die vermehrten Stammzellen wurden in einer Studie bei der Behandlung von zehn Leukämiepatienten eingesetzt. Sieben von ihnen waren ein Jahr nach der Therapie erkrankungsfrei. In folgenden Studienphasen muss nun die Sicherheit des Verfahrens nachgewiesen werden.</p>
<p>Bereits 2004 hatten israelischen Forschern das erste Verfahren zur Stammzellvermehrung namens StemEx vorgestellt. Dieses befindet sich mittlerweile in einer Phase III Studie mit 100 Patienten. Es wird im Jahr 2011 mit der Markteinführung des Produkts gerechnet.</p>
<p>Die Vermehrung von Nabelschnurblut- Stammzellen ist deshalb so bedeutend, weil Nabelschnurblut von Natur aus nur eine begrenzte Menge Stammzellen enthält &#8211; vor allem bei der Behandlung von erwachsenen Krebspatienten ein limitierender Faktor. Die Zulassung eines dieser Verfahren wäre daher ein bahnbrechender Fortschritt, um Stammzellen aus dem Nabelschnurblut für die medizinische Anwendung attraktiver zu machen.</p>
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